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Alt 21.03.2002, 08:50   #3
Wolf-Dieter Wahl
Inventar
 
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Ich will die Frage nach dem ATIS mal ketzerisch beantworten: Was nützt mir das Wetter in Frankfurt, wenn ich in New York starte? Auch bei Kurzstrecken kann die gleiche Frage gestellt werden.
Aber ernsthaft: Richtig ist, dass der lokale ATIS-Sender nur in relativer Platznähe zu hören ist. Deshalb stört es auch nicht, dass die Frequenzvergabe für eine Reihe von Plätzen gleich ist. Sie sind aber so weit voneinander entfernt, dass sie sich nicht gegenseitig stören.
Bei der Flugplanung nimmt man für den Zielflugplatz die Hauptwindrichtung an. Der Controller/Tower sagt einem dann die tatsächliche Landerichtung, der Tower gibt das aktuelle Wetter. Fliegt man Offline, geht es genauso. Bis in Platznähe den Flugplan fliegen und dann gemäß ATIS die aktuelle Runway ansteuern.
Es gibt im realen Leben übrigens METAR-Sender, die von allen Flughäfen weltweit die Wetterdaten senden (im Klartext). Wer im Großraum Berlin wohnt und einen Scanner hatt, sollte mal die Frequenz 128.400 MHz (Mod. AM) hören. Dieser Sender ist auf anderen Frequenzbereichen (MW, KW) auch empfangbar.
Im Jet kann sich der Pilot das Wetter des ihn interessiereden Platzes "faxen" lassen (über METAR).

Dieter
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Gruß
Dieter
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