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Alt 04.03.2002, 11:11   #7
tom
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Standard Re: Webdesign anbieten !?

Zitat:
Original geschrieben von Phlow
Wie ist das Steuerrechtlich? Darf ich das als Student ohne eine Firma zu besitzen überhaupt? Muss ich das versteueren? Darf/muss ich Rechnungen legen? Das ganze wird sich unter den 120.000Ats jährlich bewegen, die als steuerfrei gelten. Aber muss ich dann bei einem Steuerausgleich o.ä. alle einkünfte die ich dadurch hatte auch anführen (auch wenn der Auftraggeber keine Rechnung verlangt, ... oder ist das dann Schwarzarbeit?)
Vorsicht, Du musst da mehrere Dinge unterscheiden. Das eine ist die "Steuer"; damit meinst Du wahrscheinlich die Umsatz- (USt) (Mehrwert-) Steuer. Die kannst Du Dir ziemlich sicher in Deiner Größenordnung ersparen (= nicht verrechnen; falls schon verrechnet wird, musst Du Sie auch abführen; bei nicht Verrechnung darfst Du natürlich auch die USt von Dingen die Du einkaufst nicht in Abzug bringen...
Die andere Sache (die m.E. viel heikler ist) betrifft die Sozialversicherung (Krankenkassa, Pension etc.) - wie & wann Du was bezahlen musst, solltest Du von einem "Experten" ausknobeln lassen.

Dann kommt noch die Einkommenssteuer, die allerdings das geringste Problem ist...

Für alle drei gelten jeweils andere Untergrenzen, sodass das mit den "120.000 ATS, die als steuerfrei gelten," nicht stimmt. Achja, solltest Du noch (als Student) Kinderbeihilfe bekommen, ist diese natürlich auch dem Einkommen zuzurechnen.

Ein Firma musst Du nicht sein, Gewerbeschein ist für diese Tätigkeit meines Wissens auch nicht notwendig.

Wenn Dein Auftraggeber keine Rechnung verlangt, kannst Du davon ausgehen, dass das Schwarzarbeit ist (außer Du versteuerst es) & wie Du das handhaben willst, musst Du schon alleine entscheiden ("bluten" oder "take the money & run...").

Eine andere Lösung um erstmal zu sehen ob der Laden läuft, ist (falls Du Student bist), dass Du Deine Aufträge (offiziell) in den Ferien erledigst - da gibt es meines Wissens wiederum andere Obergrenzen, die ein Optimum an Steuerersparnis bieten.
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