Danke für dein Outing!!
Mit der Elektronik habe auch ich übrigens auch so meine Problemchen. Aber hier gibt es ganz kompetente Leute, die einem weiterhelfen können - WENN SIE INS FORUM SCHAUEN, versteht sich. Da es aber auch noch das andere Leben außerhalb unserer Cockpitbaustellen gibt, muss man schon ein wenig Geduld mitbringen.
Für den Bau und den Betrieb einer Steuersäule (fürs Höheruder) und dem dazugehörigen Yoke (fürs Querruder) werden gewöhnlich 2 Linear-Potentiometer (kurz: Potis) von je 100kOhm verwendet - natürlich für deinen Stick auch. Diese gibt es nun in den Ausführungen als Schiebe- und Drehpotis. Welcher von beiden nun verwendet wird ist reine Geschmacksache. Die Preise dafür sind ebenso unterschiedlich, wie das Für und Wider welchen man nun im Endeffekt für seinen Bau verwendet. Wer die Wahl hat, hat die Qual - warum soll es hier anders sein? Ein etwas teurerer verspricht sicher, auch etwas langlebiger zu sein.
Vorteil eines Schiebepotis ist ganz klar, dass er keine Über- oder Untersetzung braucht. Während der Schiebepoti von seiner Mittelstellung aus nur (~25mm) vor und (~25mm) zurückgeschoben werden braucht, beschreibt der Drehpoti einen Winkel, der so um die 270° beträgt. Kein Stick oder Steuersäule wird um 135° nach vorn und zurück bewegt - der Weg ist viel zu lang. Also muss man untersetzen - z.B. mit verschieden großen Zahnrädern, die man ins richtige Verhältnis bringt. Das ist hierbei ein MUSS! - und zwar in zweierlei Hinsicht: Erstens geht es gar nicht anders ( man denke an den Schiebeweg des Sticks) und Zweitens sollte man die Achsaufnahme des Sticks nicht direkt auf die Potiwelle montieren - DAS würde der zarte Poti nicht lange mitmachen. Also bedient man sich hier getrennter Achsen, was einem - wie schon erwähnt - durch den Einsatz der zwei Zahnräder sowieso schon aufgezwungen wird.
Verwendest du einen Schiebepoti, musst du nur ausrechnen, wie lang die erforderliche Schiebestange sein muss, die deinen Stick und den Poti verbindet bzw. in welchem Abstand (Höhe) vom Drehpunkt sie an deinem Stickschaft mittels kleinem Gelenk (z.B.Kugelkopf) befestigt werden muss.
Warum sich ein handelsüblicher (funktionierender

)Joystick anbietet hatte ich ja bereits erwähnt. Auch wenn du einen eigenen bauen willst, solltest du - wenn möglich - auf diese Option zurückgreifen. Du sparst dir einiges an Arbeit, da alle Anschlüsse quasi schon da sind. Du brauchst dir nur die Kabel zu merken, die an den schlabberigen Joystickpotis verlötet sind. Dann löst du die Löt-Verbindungen und lötest sie anschließend an deine eigenen Potis wieder an.
Ein weiter Vorteil ist auch der, dass bereits Höhen- und Seitenruderbewegungen des Sticks in dem handelsüblichen vereint sind. Ziehst du es vor, dir deinen Stick komplett selber zu bauen, wirst du dir eine Möglichkeit ausdenken müssen, an nur einem Schaft zwei gegenläufige Gelenke zu realisieren.
Solltest du einen Gameport-Joystick haben, bietet sich ein USB-Joystickvonverter an, über den du deinen Gameport-Joystick USB-tauglich machen kannst:
USB Joystick Converter
Bei
CONRAD ELEKTRONIC erhältlich.
Grüße, Achim O.T.N.