Hallo @Leo,
Ja die Aussentemperatur bestimmt über die Schubverfügbarkeit,
nur, ist es nicht das Problem dass Triebwerke ab einer gewissen Aussentemperatur nicht mehr imstande wären höheren schub zu liefern, sonder um mehr schub zu liefern würde das Triebwerk "max. EGT" überschiessen, und das wäre gar nicht so gesund.
nochmal eine genauere Erklärung
Aussentemperaturen wirken sich auf den Schub direkt aus indem sie ihn verringert (bei gleichen Drehzahlen ist der Schub bei hohen Aussentemperaturen geringer als bei niedrigen).
Denn duch steigende temperaturen hat die luft eine geringere dichte, das heisst 1kg warmer Luft nimmt mehr raum ein als 1kg kalter Luft, da ja das Volumen grösser ist. Die entscheidenden Faktoren für den Schub eines Triebwerks sind der "Massendurchsatz" (wieviel Masse pro Zeit das Triebwerk durchströmen), und die "Beschleunigung" (also um wieviel schneller die luft beim ausströmen aus dem Triebwerk, im Vergleich zum Eintritt ins Triebwerk ist) dieser durchgesetzten masse. Sind die Aussentemperature hoch, so muss das Triebwerk schneller drehen um die gleichen Luftdurchsatz zu erzielen wie bei kälteren Aussentemperaturen. Um das Triebwerk schneller zu drehen, muss man den Schubhebel weiter nach vorne drücken bzw. mehr Kraftstoff einspritzen, was wiederum zur folge hat das die EGT steigt, um nicht über das EGT limit (EGT margin) zu steigen, regelt der Computer (EEC, MEC, PMC oder wie die alle heissen) das triebwerk gleichmässig zu den steigenden Aussentemperaturen herunter (kann man im anhang meines letzten beitrages in diesem Thread sehen).
korrigiert mich wenn ich was falsches erzählt habe.
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