Real Player geht jetzt, es war aber ein mühsamer Weg dorthin
Das Geheimnis war, dass das rpm-Package von RealPlayer keine Unterstriche "vertragen" hat.
Im Detail: Downgeloadet habe ich die Datei mit dem Namen "rp8_linux20_libc6_i386_cs2_rpm", die sich den oftmaligen Versuchen, sich als "stinknormale" rpm-Datei installieren zu lassen, auf#s hartnäckigste widersetzt hat. Aber auch ich war hartnäckig und habe nicht lockergelassen, im Internet nach einer Lösung zu suchen. Und nach Wochen unendlicher Geduld hab' ich's gefunden: Ich musste ganz einfach die Unterstriche im Dateinamen der Datei durch Punkte austauchen, sodass der Dateiname so ausschaut: "rp8.linux20.libc6.i386.cs2.rpm". Und dann war's kein Problem, durch einfachen Klick auf die Datei wurde der rpm-Dienst gestartet.
Allerdings gibt's noch eine raffinierte Hürde: auf dem KDE-Desktop kann man nicht so ohne weiteres eine Verknüpfung zum Real Player herstellen, man muss unter "Befehl" due Zeile "artsdsp /usr/lib/RealPlayer8/realplay" eintragen.
Die in diesem Thread geführte Diskussion habe ich sehr interessant gefunden. Und zwar aus einem sehr persönlichen Beweggrund heraus: ich habe vor 23 Jahren im IT-Betrieb als Programmierer begonnen, damals auf einem Betriebssystem namens "BS2000", für das es natürlich keine gscheite Präsentationsobefläche gegeben hat. Der Wechsel zum Windows-GUI war dann ein Hammer, UNIX habe ich nicht mitgemacht. Umso interessanter ist für mich die Auseinandersetzung mit LINUX, offensichtlich ein Betriebssystem, bei dem grafische GUI und Kommandozeileneingabe eine gleich wichtige Rolle spielen (ich hoffe, hier werden die LINUX-Puristen nicht aufschreien).
wolde
|