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Alt 06.01.2002, 19:15   #3
Ray
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Standard Hi Clemens!

Ich bin kein richtiger Airliner Profi, daher weiß ich nicht, ob mein Ratschlag 100%ig richtig ist.

Man möchte ja, dass das Flugzeug so wenig giert (drehen um die Hochachse) wie möglich. Wenn aber ein Triebwerk (z.B. 737) ausgefallen ist, giert der Flieger natürlich und man muß es durch's Seitenruder ausgleichen. Wenn man dann noch in Landekonfiguration ist, Klappen und Fahrwerk ausgefahren sind, muß man natürlich auf dem einen Triebwerk total viel Schub geben, damit man die Geschwindigkeit hält. Und das Flugzeug giert stärker und man muß mehr seitenruder geben.

Ich würde daher nicht die volle Landeklappenstellung nehmen. Denn dann hat man nicht so viel Widerstand und braucht auch nicht so viel Schub und das Flugzeug giert nicht so viel. Es ist dann einfacher die Richtung zu halten.

Eine weitere Lösung wäre, wenn man steiler anfliegt. Denn dadurch nimmt der Flieger selber mehr Fahrt auf und man bracht weniger Schub. Dieser Vorschlag wird aber in der Realität glaube ich nicht genommen, denn wenn ein Pilot schon die Landung mit einem Triebwerk nicht hinbekommt, wie soll er das Durchstarten hinbekommen wo er dann Vollschub geben muß, das Flugzeug mehr giert, man zunächst mit einer recht geringen Geschwindigkeit fliegt woi auch die Ruder nicht ganz so gut wirken (verglichen mit dem einen triebwerk was unter Vollschub gut "reagiert").

Für die Landung mit einem triebwerk gilt also: Üben, üben, üben und wie DAV es schon gesagt hat trimmen, trimmen... Damit man rechtzeitig vor der Landung in der Richtigen Konfiguration schön die Richtung halten kann.

Für Deine zweite Frage, was man macht wenn man durchstarten muß aber kaum steigen kann da sonst die Strömung abreisst kann man ja eh nur eins machen: Weniger steigen oder gar nicht, denn man muß eh die Speed halten...

MfG RAY
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