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Nachdem ich gestern einem Kumpel helfen sollte seinen brandneuen AMD T-Bird AXIA (KW11) 1,33 GHz hochzutakten und das Board entsprechend einstellen sollte, standen wir doch recht schnell vor mysteriösen Problemen....
Als Plattform für den T-Bird diente ein brandfrisches Asus A7M266 mit 256 MB Apacer PC1600 DDR-RAM. Nachdem die CPU und das Mainboard verbaut waren, wollten wir natürlich sofort wissen, wie hoch sich der legendäre AXIA übertakten lässt. Also erstmal ins BIOS und anstatt 133 MHz einfach mal 140 MHz FSB und 1,85 Vcore eingestellt. Der Rechner bootete mit 1400 MHz, blieb jedoch schon beim BIOS-Post hängen. Also nochmal resettet und BIOS neu eingestellt. Erneut gebootet - dann kamen wir zumindest schonmal bis ins Windows, wo sich aber nach wenigen Aktionen bereits die ersten Bluescreens einstellten. Ein Check der Temperatur ergab, dass die CPU bereits bei 1400 MHz - also lediglich 70 MHz über Standard - bei ca. 49° C lag und das mit einem Topwin 8. Stabilen Betrieb konnten wir auf jeden Fall auf 1400 MHz nicht erreichen, also runter auf 1380. Auch hier traten immer wieder Fehler auf, so dass wir bald resigniert vor dem in Tests so hochgelobten System standen.
Um Klärung in dem Fall zu erreichen, hielten wir ein kurzes Telefonat mit Thomas von PCTweaker, den wir dann auch sofort besuchen fuhren. Dort angekommen, testeten wir erneut die CPU in einem Asus A7M266 - mit gleichem Ergebnis. Mal lief er mit 1400 MHz, mal nicht, dann blieb er mal hier und dann mal dort hängen. Auf jeden Fall war das System nicht stabil zu betreiben. Also testeten wir erstmal andere Mainboards aus. Ein Testsample des A7A266, dass sowohl mit SD-RAM, als auch DDR-RAM bestückt werden kann sollte als erstes Abhilfe schaffen. Auch hier stellten sich mit DDR-RAM die gleichen Probleme ein, wie auf dem A7M266. Also steckten wir einfach mal einen Riegel SD-RAM hinein und zogen den DDR-RAM raus - und siehe da: Es tut sich etwas ! Die CPU bootete auch mit 1470 und mehr MHz noch, und lief ins Windows, wenn auch wiederum nicht besonders stabil. Nach einigen Diskussionen, woran es denn nun liegen könnte, kamen wir gemeinschaftlich zu dem Schluss, dass es der Speicher sein müsse. Da im Moment fast nur PC1600 Module erhältlich sind, steht ein Test mit den besseren PC2100 RAM leider noch aus, aber da wir auch verschiedene CPUs ausprobierten und auch verschiedene Mainboards ausprobierten, blieb letztendlich nur noch der Speicher als Bösewicht übrig. Es scheint also im Moment so auszusehen, dass die neuen DDR-RAM Mainboards zwar sehr stabil sind und besonders im Grafikbereich dank des AMD-Chipsatzes verbessert laufen, aber es Probleme beim Übertakten geben kann. Scheinbar sind die im Moment am Markt befindlichen PC1600 qualitativ nicht besonders hochwertig, so dass sie schon bei leichtem übertakten instabil werden und Probleme bereiten können. Ansonsten ist das System unter Standardbedingungen sehr schnell und stabil gewesen, wobei der Vorsprung durch DDR-RAM recht gering ist, wenn man einmal ein hochgetaktetes SD-RAM System daneben laufen lässt.
Asus-Boards und die Athlon XP-Tauglichkeit
Dienstag, 16. Oktober 2001 - 20:37 - Daniel
Asus hat den Kollegen von Planet3dnow eine Kompatiblitätsliste zukommen lassen, in der steht, welche Boards mit dem neuen Athlon XP zurecht kommen. Besitzer von dem A7V schauen z.B. in die Röhre, während bei vielen anderen Boards die Revision entscheidend ist.
- A7V266-E: ja, BIOS 1002
- A7M266: ja, BIOS 1005