@all: it00x30 hat mit seiner Kritik schon irgendwie recht.
Linux-Jünger haben immer auf Die Stabilität des (Produktions)-Linux-Kernels hingewiesen. In letzter Zeit ist der aktuelle 2.4er Kernel (und das ist der offizielle Produktionskernel!) mit ziemlich schlechter PR im Rampenlicht gestanden. Die FS-Problem im 2.4.15er, der Wechsel der VM innerhalb eines Produktivkernels, die 2.4.11/2.4.12 Geschichte - man kann nur Hoffen, dass mir Marcello nun Ruhe im 2.4er Kernel einkehrt und der 2.5 zum Spielplatz der neuen Features wird.
@Valo: Die Meldungen bezogen sich alle auf Produktionskernels und nicht auf Entwickler-Kernel.
@Lotussteve: Natürlich - viele "Profis" beilben noch auf dem 2.2er Kernel. Der 2.4er kommt aber mittlerweile mit allen aktuellen Distros mit und Du kannst schlecht von einem Anfänger verlangen, ein Kernel-Downgrade zu machen. Die meisten trauen sich ja nicht mal an eine Neukompilierung.
Und ja, ich setze den 2.4er ein, ich hab schon Betas auf Produktionsmaschien gefahren, weil meine Notesserver die Features des 2.4ers benötigten, um stabil zulaufen.
Das Problem ist IMHO primär ein Image-seitiges. Wie Lotussteve so richtig geschrieben hat: der Normaluser ist von den Problemen (z.B. 2.4.15) nicht betroffen , da er das Update eh nicht macht, ABER Linux bekommt eine schlechte Presse. Deswegen müssen Linus, Allen, Marcello, ... die QA in der Produktionslinie wieder besser in den Griff bekommen.
Sorry für den langen Post, aber das musste ich loswerden.
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