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Alt 07.11.2001, 12:24   #24
mig
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Naja, je mehr Wind um die Sache gemacht wird, desto besser. Wer sagt denn, daß die Bundesregierung immer so bleiben muß, wie sie jetzt ist? Studiengebühren sind sicher ein Wahlkampfthema ab sofort, und da das eine der unpopulärsten Änderungen war, wird man seitens der Opposition sicher Alternativen zum status quo versprechen.

Prüfungsgebühren sind eigentlich keine schlechte Idee, ich finde sie aber insofern problematisch, da man damit Leute bestraft, die einfach das eine oder andere Mal hängen bleiben (so wie ich), und die dann aus Angst vor einer negativen Note beim 3. Mal lernen noch immer nicht hingehen. Außerdem werden dann bekannt schwierige Prüfungen noch öfter umschifft, wenn man sich keinen "Freischuß" mehr leisten kann. Und dann hat man wieder das Problem mit den "Scheinstudenten", die zwar nicht viel kosten, die man aber trotzdem draußen haben wollte. Das ist eine verzwickte Geschichte. Ich wäre immer noch für einen moderaten Schwellwert als Gebühr (ATS 1500.- z.B.), bei dem es für jeden überlegenswert ist, ob er das zahlen möchte "nur" um Student zu sein, der aber für sämtliche wollende Studierende (und wißbegierige Pensionisten) zusammenkratzbar sein müßte.

lG, mig
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