Dass man immer weniger und weniger vedient, hat meiner Meinung nach andere Gründe. So lange der Planet - noch - genügend Resourcen zur Verfügung stellt, um billig produzieren zu können, so lange gibt es keinen Grund, dem Menschen auch den entsprechenden Anteil des Erfolges zukommen zu lassen. Oder genauer: Gäbe es keinen Grund.
Das Problem ist halt, dass der Erfolg von den Unternehmern eingestreift wird. Das war ja mal anders, indem man die wöchentliche Arbeitszeit senkte. Genau das hat ja dazu geführt, dass der Vorteil der Rationalisierung ach beim arbeitenden Menschen angekommen ist. Und das wäre auch heute noch möglich - wenn ... ja ... wenn nicht die Zocker unterwegs wären, die, ohne wirklich produktiv zu sein (sprich: Werte zu schaffen) riesige monetäre Gewinne einstreichen. Genau DAS ist es, was dem Menschen letztendlich dann in der Tasche fehlt - und wo dann in Folge der Gesellschaft aus Steuermitteln geholfen werden muss.
Aber nochmal: Warum sollte ich an dieser Entwicklung die Schuld auf mich nehmen? Ich versuche ja lediglich, in diesem Dschungel zu überleben. Und habs damit schon schwer genug ...
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