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Schon länger dabei
Registriert seit: 19.08.2000
Ort: Steiermark
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Das ist ein Klassiker seit über 10 Jahren. Ein Wunder, daß das noch immer funktioniert.
2001 oder 2002 gabs dazu schon TV-Reportagen (kann mich erinnern, da von meiner "Chefin" der Bruder gerade Internet bekam und ganz geil auf diverse Angebote war und nach England paar 1000er überweisen hätte sollen....
Mein letzter PKW Verkauf heuer im Winter, wurde auch mißbraucht: Meine Daten, Fotos, usw. 1:1 übernommen mit Standort Deutschland und ähnlicher Geschichte.
Da gibt's aber noch bösere Geschichten:
Ohne Anzahlung, etc. wirkt somit glaubwürdig, Zahlung bei Lieferung, dann kommt aber ne Schrottkarre und die 2-3 Jungs, die das Fahrzeug anliefern und die Bezahlung einfordern sind ziemlich ausgewachsen oder fordern einen Wucherpreis, fürn Transport, wenns das Fahrzeug wieder mitnehmen.
Oder richtig kriminell (zum Glück noch eher selten): Der Käufer wird überfallen und Kohle Abgenommen.
Umgekehrt, beim Verkauf muß man auch aufpassen: Auf einmal kommen Anzahlungen aus dem Ausland oder sogar ein höherer Preis als ausgemacht, überweist man zurück, besteht man Geldwäsche.
Bei der Fahrzeugbesichtigung wird das Fahrzeug und/oder Haus für einen späteren Diebstahl gecheckt, usw.
Selber erlebt: Motorradverkauf, kommt mit Auto (Stmk Kennzeichen, Inländer) + Freundin, OK, ob er ne Probefahrt zu nem Kumpel machen kann, der schaut es sich noch an, ca. 1-2h. Auto bleibt da stehen, OK.
Halbe STunde später, Anruf von Grenzkontrolle zu Ungarn (Vor Schengen): Ob ich ihm erlaubt hab, damit über die Grenze zu fahren? Ne eigentlich nicht. OK, schickens zurück.
Kam dann mit Moped zurück, meinte, Sorry, vergessen zu sagen, daß sein Kumpel aus Ungarn ist.
Nix weiter dabei gedacht. Paar Tage später Anruf von Polizei, soll wegen Aussage zur Wache kommen..........OK.
Zuviel durftens mir net sagen, nur soviel: Er machte laufend Probefahrten, über die Grenze, und meldet dann das Fahrzeug als gestohlen (bzw. sollten das die Besitzer, da er keinen Führerschein hatte zu dem Zeitpunkt, hätte er gar net fahren dürfen).
Da kannst gar nix machen, sein Auto als Pfand darf man nicht einbehalten. Hat er wohl (zu) oft durchgezogen und ich hatte nur Glück, daß er an der Grenze kontrolliert wurde.
Hab dann noch ne Kleinigkeit (glaub 200 ATS) zahlen müssen, da ich vorher net kontrolliert hab, ob er überhaupt nen FS hat.
Sicher, vieles WorstCase Szenarien von den Medien zusammengetragen, trotzdem muß man bißerl aufpassen.
Da ich auch immer wieder Kastenwägen zu verkaufen habe, melden sich naturgemäß auch viele Ausländer fürn Export. Bis jetzt hatte ich mit denen am wenigsten Troubles. Das sind prof. Händler, wissen, was zahlen wollen, nerven net Stundenlang wegen jedem kleinsten Rostfleck (beim 10 Jähren Kastenwagen), sondern kurz angeschaut, kurzes verhandeln, fertig.
Das sind AT Käufer viel anstrengender, auch Händler zicken deutlich mehr herum.
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