Zitat:
Zitat von alterego100%
Weil Währungsumstellungen schon immer als willkommenes Mittel zu Preissteigerungen dienten.
Vom Staatsbankrott 1811 über die Währungsreformen von 1816, 1892, 1924/25, 1938, 1945, 1947 bis hin zur Euroumstellung 2002 haben die Österreicher bei jeder Währungsumstellung an Vermögen eingebüßt.
Es ist also geschichtlich belegte Tradition.
Die Umstellung von Schilling auf € macht eine Teuerung schon desshalb so einfach da der Umrechnungskurs von 13,7603:1 die Zahlen doch erheblich kleiner wurden, obwohl bei Umrechnung die Preise im ersten Halbjahr brereits um bis zu 30% stiegen.
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ja freilich diese preissteigerungen wären natürlich ohne euro niemals eingetreten  ...
folgendes wäre natürlich ohne euro-einführung ebenso eingetreten  : - viele konsumenten kaufen jetzt eher im am euro teilnehmenden deutschsprachigen ausland ein, da viele preise jetzt leichter vergleichbar (und trotz versandkosten oft sogar niedriger)
- ettliche österreichische händler machen durch den euro und den wegfall der wechselkosten vermehrt geschäft mit kunden aus euro-raum
natürlich gibt es sowohl vor- als auch nachteile aber IMHO liegt die wahrheit in der mitte ...
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Praktizierender Eristiker
No hace falta ser un genio para saber quién dijo eso.
Der wirklich faule Mensch ist oft extrem fleißig, denn er will möglichst schnell wieder faul sein.
Geändert von pc.net (23.08.2012 um 09:39 Uhr).
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