19.07.2012, 20:02
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Mod, bin gerne da
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Zitat:
Smart Meter: Energiedaten auf Vorrat
Intelligente Stromzähler können nur dann tatsächlich zum Stromsparen animieren, wenn die dazugehörigen Energiedaten nutzerfreundlich aufbereitet werden. Genau dies soll in einem neuen Entwurf der E-Control geregelt werden. Doch der Plan der E-Control wird bereits heftig kritisiert - unter anderem deshalb, weil er vorsieht, dass die Daten "auf Kundenwunsch" bis zu drei Jahre gespeichert werden sollen.
Sie ist nur knapp über zwei Seiten lang: die DAVID-Verordnung der E-Control. Sie soll die Anforderungen an die Datenübermittlung vom Netzbetreiber zum Energie-Lieferanten festlegen sowie die Verbrauchsinformationen, die Endkunden von ihren Smart Metern bekommen sollen. Denn die intelligenten Zähler sollen uns künftig dabei helfen, Energie zu sparen. Doch obwohl der erste Entwurf der Verordnung nur so kurz ausgefallen ist, ist die Liste der Kritik, die bis zum 6. Juli eingebracht werden konnte, recht lang.
Im Wesentlichen geht es der E-Control in der Verordnung darum, "zu regeln, dass die gemessenen Stromwerte transparent und nachvollziehbar dargestellt werden", erklärt Martin Graf, Geschäftsführer der E-Control, gegenüber der futurezone. "Damit Endkunden künftig nachhaltig Energie einsparen können." Dazu wurde festgelegt, dass künftig die Netzbetreiber den Endverbrauchern ihre Stromdaten im Internet mittels Website zur Verfügung zu stellen hätten. Davon betroffen sollen "alle Verbrauchsdaten (in kWh) und Lastkurven (in kW)" in der "kleinstverfügbaren Zeiteinheit" sein.
Kritik: Keine verbindlichen Regeln
Die ARGE Daten kritisiert in ihrer Stellungnahme, dass der Entwurf über weite Teile allgemeine Formulierungen statt klaren, verbindlichen Regeln enhalte. Zudem wird angemerkt, dass man es nicht gut finde, den Netzbetreibern die Entwicklung von Internet-Portalen zu überlassen. Die Begründung dafür: "Einigen Pilotprojekten zur Einführung von Smart Metern zufolge ist die Art der Darstellung des Stromverbrauchs ausschlaggebend, ob Konsumenten dazu angeregt werden, Strom zu sparen oder nicht." Demnach würde der Erfolg beim Energiesparen "entscheidend davon abhängen", wie Konsumenten ihren eigenen Stromverbrauch sehen.
Zentrale oder dezentrale Speicherung?
Die ARGE Daten wünscht sich stattdessen eine "zentrale, unabhängige Smart-Meter-Webplattform". "So könnte ein zentrales Portal geplant werden, in das sämtliche Netzbetreiber und Lieferanten ihre Daten einspielen und Konsumenten der Verbrauch präsentiert wird", heißt es seitens der Datenschutzplattform. Der Vorteil: Konsumenten könnten unmittelbar feststellen, ob sich der Wechsel von Netzbetreiber oder Energielieferant auszahlen würde. Zudem würde eine zentrale Stelle weniger Kosten verursachen als die verschiedenen Eigenentwicklungen der Netzbetreiber. "Auch Probleme der IT-Sicherheit lassen sich an einer zentralen Stelle leichter beherrschen als bei vielen unterschiedlichen Lösungen", heißt es.
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Quelle und ganzer Artikel: http://futurezone.at/future/10142-sm...auf-vorrat.php
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Liebe Grüße
Christoph
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
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