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Alt 15.05.2012, 19:55   #123
Christoph
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Diablo III enttäuscht manch hochgesteckte Erwartung

Ankündigungsgemäß hat am heutigen Dienstag weltweit der Verkauf des Action-Rollenspiels Diablo III von Activision Blizzard begonnen. An über 8000 Stellen in aller Welt waren "Mitternachtsverkäufe" organisiert worden. In Deutschland stieg um Mitternacht im Alexa-Shopping-Center am Berliner Alexanderplatz eine von Blizzard veranstaltete Premierenfeier mit Kevin Martens und Jason Regier vom Entwickler-Team. Dem Publisher zufolge waren dabei über 4500 Fans anwesend.

Die reguläre Version des Hack-and-Slay-Abenteuers, das sich stark am Vorgänger Diablo II aus dem Jahr 2000 orientiert, kostet als DVD-ROM für Windows und Mac OS X knapp 50 Euro. Eine limitierte "Collector's Edition" für knapp 90 Euro mit zahlreichen Goodies wird bereits jetzt im Internet streckenweise für über 200 Euro gehandelt. Sie bringt das Vorgängerspiel und dessen Add-on "Lord of Destruction" auf einem 4-GByte-USB-"Seelenstein" mit, zudem einiges Audio- und Video-Zusatzmaterial sowie Ingame-Bonus-Items.

Anders als Diablo II läuft selbst der Singleplayer-Part des neuen Spiels nur mit ständiger Online-Anbindung an Blizzards Spielplattform Battle.net, was für viel Kritik von Spielern sorgt. Zu Beginn des Verkaufs am heutigen Morgen waren die Server dann auch vom Ansturm der sofort spielwilligen Frühkäufer überlastet. Das ist allerdings bei netzgebundenen Spielen inzwischen nicht mehr ungewöhnlich. Bereits nach kurzer Zeit hatte die Server-Situation sich normalisiert. Nur sporadisch klagen jetzt noch Spieler über Verbindungsabbrüche.

Erste Spielstunden mit der Verkaufsversion haben das mit hohen Erwartungen überhäufte Spiel bei manchen Rollenspielern entzaubert. Es wird deutlich, dass Blizzard nicht das ultimative Rollenspiel liefern wollte, sondern eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers mit neuer Rücksicht auf Gelegenheitsspieler.

So wird vielfach Kritik an der Grafik laut, die einen Comic-ähnlichen Stil mit Anklängen an den Blizzard-Online-Erfolg World of Warcraft pflegt. Verglichen mit den Grafik-Leckerbissen unter den epischen Rollenspielen wie etwa Skyrim wirkt die Diablo-III-Grafik trotz zahlreicher Effekte eher grobschlächtig. Allerdings kann man sie in hoher Auflösung genießen – selbst bei 2560 × 1440 läuft das Ganze auf PC-Systemen der aktuellen Mittelklasse flüssig. Business-Notebooks sind den Anforderungen nicht gewachsen.

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Quelle und ganzer Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldu...g-1576010.html

Bin gespannt was Sohn meint.
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Liebe Grüße
Christoph

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine)
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