Zitat:
Zitat von Don Manuel
Wieder einmal zeigt sich, dass man wundervoll im Kreise diskutieren kann, wenn man nur ja die Einigung über verwendete Begriffe außen vor lässt. Es sitzen doch die eingeborenen Fremdenfreunde, die eingeborenen Fremdenskeptiker bis -feinde und die Fremden alle im selben Boot. Denn links sitzt das Volk und rechts der Adel/Großgrundbesitz/Industrielle, kein einziger von uns hier hat auch nur das geringste mit der Führung dieser Rechten zu tun. Oder anders gesagt: Diktatur ist rechts, Demokratie links, egal welches Mascherl beide jeweils haben. Wenn einem Auto Flügel aufgemalt sind, bleibt es immer noch ein Auto.
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Wenn du nicht in einem Absatz zuerst eine offene Formulierung verwendet hättest, nur um dann im nächsten Satz sofort wieder alles zu verengen, dann wäre das jetzt wirklich versöhnlich gewesen.
Also zuerst schreibst, daß man zuerst mal über verwendete Begriffe diskutieren sollte.
Und gleich darauf schreibst du fest, daß links das Volk wäre (was auch immer das sein soll), und rechts nur noch Platz für "die Reichen" wäre.
Das klingt für mich nicht authentisch.
Zitat:
Zitat von Don Manuel
in den meisten Fällen von ihrer Jugend an keine Zeit haben konnten und durften, sich mit sowas unproduktivem zu befassen, sondern die sich emsig ihrer Ausbildung, Berufsausübung und Familienplanung gewidmet haben. Irgendwann kommen sie dann drauf, dass sie bei größter Bemühung es vielleicht schaffen, ihre Kids in ein "besseres Leben" geführt zu haben, selber bleibt ihnen aber nichts als ein "krummer Buckel" und eine äußerst bescheidene Pension. Ein Beispiel von vielen verschiedenen...
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Das mag zwar durchaus tragisch sein.
Aber das ist wohl auch ein Grund für den Wohlstand, den wir haben.
Denn irgendjemand muss ja auch was arbeiten, es können nicht alle immer nur denken, solange bis der Kopf zu schwer zum tragen ist.
Es gibt auch Menschen, die was tun müssen.
Der gute alte Knowing-Doing-Gap eben !
Zitat:
Zitat von Don Manuel
edit: oder fast schon als Verschwörung interpretierbar: da gibt es ein paar ziemlich fragwürdige Subjekte innerhalb unserer Spezies, denen kommt nichts gelegener als wenn sich Fremdenfreunde mit Fremdenfeinden wegen der Fremden die Köpfe einschlagen. Da sollte sich jeder hier fragen, wer denn hier der Dritte ist, der sich freut wenn sich zwei streiten.
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Sehr wahre und und gute Worte.
Das Problem ist, daß leider die angeblichen Fremdenfreunde nicht mal bemerken, daß sie es mit Fremdenfreunden zu tun haben.
Oft reichen ja schon Triggerwörter, da wird gar nicht mehr nachgedacht und schon gar nicht nachgefragt.
Da wird nur noch verbal zugeschlagen.
Ist vielleicht jetzt nicht mit körperlicher Gewalt zu vergleichen, aber richtig und hilfreich ist es auch nicht.
Ich persönlich habe jeden Tag mit Menschen aus praktisch allen Ländern der Welt zu tun. (natürlich nicht jeden Tag Menschen aus jedem einzelnen Land, bevor wieder ein dummer Kommentar kommt)
Und einige der liebsten Menschen sind nicht aus Österreich (ja, auch aus Deutschland kommen einige mir sehr wichtige Leute !).
Trotzdem wird die Rassismuskeule gerne und oft ausgepackt, da reicht schon ein wenig Intuition, nachfragen und Fakten braucht man da nicht mehr um loszuschlagen.
Auf mich macht das so den Eindruck, daß man nicht mal mehr die Frage stellen darf, warum wir selbst zu wenige Kinder haben.
Das reicht dann schon, um von den Linken als politischer Feind identifiziert zu werden.
Das kanns doch nicht sein ?
Wir waren alle mal Kinder, oder ?