Zitat:
Zitat von The_Lord_of_Midnight
Komisch ist, daß sich bei diesen Gedankenexperimenten keiner überlegt, warum es in Österreich zu wenig Kinder gibt ?
Die einzige Antwort sind offensichtlich billige Migranten, die angeblich jede Drecksarbeit um jeden Preis machen.
Wenn diese Migranten allerdings hier angekommen sind und sich eingelebt haben, dann wollen sie natürlich denselben Lebensstandard haben, den sie auch bei ihren Mitbürgern sehen.
Und dann fangen die Probleme an.
Komisch finde ich es auch, daß immer wieder Argumente kommen wie:
Wir brauchen hoch qualifizierte Zuwanderer.
Und wenn die Zuwanderer dann nicht hoch qualifiziert sind, dann ist es auch egal ?
Ich finde, es ist ausländerfeindlicher, Leute hereinzulassen und hier aufzunehmen, aber sozusagen unausgesprochen diese Menschen als Untermenschen zu betrachten, die gefälligst die Drecksarbeit zu machen haben, die niemand hier machen will.
Und das gefälligst unter widrigsten Bedingungen und teilweise ungesetzlich niedriger Bezahlung.
Ist das wirklich ehrlich ?
Oder wäre es nicht ehrlicher und menschenfreundlicher zu sagen, daß es eben auch Drecksarbeit gibt, und das diese Drecksarbeit selbstverständlich genauso von Inländern gemacht werden muss.
Also wenn man jetzt Inländer und Ausländer auf gleicher Stufe sieht, mit gleichen Rechten und Pflichten.
Mir kommt es zumindest so vor, daß wir dafür daß wir uns angeblich was sparen, sogar unsere eigene Großmutter verkaufen würden.
In Wahrheit ist es Leuten, die derartige Argumente wie "billige Arbeitskräfte" gebrauchen ja scheißegal, wie es uns allen geht.
Wie gesagt, Hauptsache der Wein oder das Schnitzel oder das Gemüse sind billig.
Völlig egal, wer das macht und was die verdienen und wie die leben und wer den Preis dafür bezahlt.
|
Das meinte ich mit den Migrantenpyramidenspiel.
Die Industrie schreit immer nach qualifizierten Zuwanderer, kommen tun hauptsaechlich "Hilfskraefte". Dann scheint es ja nicht moeglich zu sein, dasz man schon hier geborene Menschen mit Migrationshintergrund die Ausbildungen zu verschaffen die gebraucht werden, was zum Teil auch am Unwillen derjenigen zu liegen scheint, oder deren Defizite (z.B. Sprache)
Dann gibt es Kreise, die unbedingt jeden das Studieren ermoeglichen wollen, auch wenn vielleicht nicht die interllektuellen Faehigkeiten dafuer reichen. Eine gute Facharbeiterausbildung zaehlt augenscheinlich nix bei den Jungen und deren Eltern (Image)?
Auf der andere Seite gibts Lehrherren die keinen passenden Lehrling finden, weil die Kanditaten nicht mal das geringste von Puenklichkeit, Sauberkeit, Umgangsformen und mathematischen und deut. Grundkenntnisse kennen.
Dann san die Migranten "enttaeuscht", wenns nach 5 Jahren, nicht den Lebensstandart von den Alteingesessenen haben, wie ich schon mal erwaehnte. Schuld san dann die ganzen (oesterreichischen) Rassisten.
Dann gibts noch die Frauen/Migrantenquotenbefuerworter, auch so ein Schwachsinn.