nochwas, toni - nachdem ich dein pdf jetzt wieder und wieder durchgelesen habe: die tabelle sagt doch lediglich aus, wie viele stunden man arbeiten muss, um das angegebene produkt oder die angegebene dienstleistung zu kaufen.
es sagt aber nichts darüber aus, wie viel stunden die mitarbeiter heute überhaupt arbeiten und damit auch nicht, wie hoch das einkommen in relation zu früher ist. vielleicht hatte man seinerzeit mehr überstunden machen können, was naturgemäß das nettoeinkommen verbessert hat. oder vielleicht waren damals die mitarbeiter nicht in teilzeit oder mussten mit kurzarbeit vorlieb nehmen. somit kann es durchaus sein, dass deine statistik zwar stimmt - aber sich die leute trotzdem heute weniger leisten können als vor 10, 20 oder 30 jahren. zudem hatte man in der industrie vor 30 jahren noch 45 oder 48 stunden gearbeitet, heute sind es aber meist unter 40. schon alleine das bedeutet für deine statistik ein kaufkraftgewinn von 20%, real hat es den mitarbeitern aber nur mehr freizeit gebracht ab er keinen cent/groschen mehr geld - und somit auch keinen realen kaufkraftgewinn.
all das sind aspekte, demzufolge ich eher den statistiken der AK zugeneigt bin - weil dort das tatsächliche einkommen der mitarbeiter als basis genommen wird und nicht ein fiktiver vergleich "stundenlohn vs ware/dienstleistung".
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