Während sich die Teilnehmer der groß angelegten Anonymous-Aktion noch auf die Schulter klopfen, könnte ihnen bald das Lachen vergehen. Wie die arrivierte Cnet-Redakteurin Molly Wood schreibt, war die Megaupload-Razzia bewusst zu genau diesem Zeitpunkt gesetzt worden. Die US-Behörden hätten es absichtlich auf einen Kampf mit Anonymous abgesehen. Dadurch, dass diese dann willig einen regelrechten Krieg begonnen haben, würde das eine ideale Rechtfertigung für noch härtere Gesetze sein.
Erst vorgestern hatte die Internet-Gemeinde mit einem friedlichen Protest gegen zwei US-Gesetze interveniert, die Behörden und Firmen bisher ungeahnte Zensurmöglichkeiten geben würden. Die Niederlage der Befürworter des Stop Online Piracy Act (SOPA) und Protect IP Act (PIPA) wird im schlimmsten Fall aber nur eine vorläufige sein. Zwar haben mehrere Firmen und Organisationen ihre Unterstützung entzogen und die Behandlung von SOPA im Kongress wurde ausgesetzt. Die Kriegserklärung von Anonymous könnte aber die positiven Bemühungen der Web-Community zunichte machen und die Stimmung wieder in Richtung drakonischer Maßnahmen kippen lassen.
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Und soviel zum Thema FBI -falsch! Das die nicht hin gerudert sind war mir schon klar!
