Zitat:
Zitat von LouCypher
... aber dennoch das bedürfnis zu posten 
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Genau darum geht's ja, dass man an irgend was herum sinniert und darüber plaudert

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Im Prinzip sieht ein Nachtspeicherofen meiner Bauart innen einmal so aus - >
jpg<: das sind eine Reihe von Platten, zwei Drittel davon sind nur reine Steine, nur in der vordersten Reihe schaut unten bei den Platten der Heizdraht heraus, der an einer Leiste mit Porzellanklemmen angeklemmt ist.
Wenn man so eine Platte selbst gießt, kann eigentlich kaum was dabei passieren - wenn man drauf aufpasst, dass der Widerstandswert passt. Was kann passieren(?):
- Sie funzt.
- Oder sie funzt nicht (und deswegen brennt der Ofen ja nicht ab, denn an den sonstigen Sicherheitseinrichtungen ändert sich ja nix).
Ich denke das größte Problem ist, dass die Platte beim Aufheizen - sie müsste maximal so um die 450 Grad kriegen -
Risse kriegt und damit den Heizdraht zerreißt. Wenn das passiert, ist die Platte halt wieder kaputt - aber brennend werden kann da nix.
Die andere Variante - ein Heizelement eines neuen Ofens einzugießen - würde hingegen beim Springen der Platte vermutlich nicht den Heizdraht des Heizelements abreißen, weil bei diesen Heizelementen der Heizdraht in Keramik-Ringen lose drin liegt.
Man müsste halt wissen, welches Material man zum Gießen nehmen sollte, damit es möglichst viel Wärmespeicher ergibt und möglichst wenig Risse beim Aufheizen entstehen.
Schamotte (Feuerfestmörtel) ist sicher ungeeignet, weil es ja zum Auskleiden von Öfen gedacht ist und vermutlich eine ziemlich schlechte Wärmeleitfähigkeit hat (haben soll).
LG