Erstens unterscheidet sich die industriell gewonnene Fructose durch die chemische Reinheit. Wichtig für die Gesundheit ist aber gerade die Vielfalt an Substanzen des Obstes, innerhalb derer die Fructose bekömmlich ist. Als isolierte Einzelsubstanz fehlt da praktisch alles.
Die unnatürlich hohe Konzentration von extrahierter Fructose in wiederum völlig künstlich zusammengestellten Nahrungsprodukten ist das zweite Problem. Das übertrifft den Gehalt im Obst immer bei weitem.
Und neben Isoliertheit und Überdosierung gibt es in der industriellen Produktion natürlich auch noch den Aspekt der Grenzwerte an sich völlig giftiger bis tödlicher Substanzen. Das heißt im Obst aus biologischer Landwirtschaft hast Du eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit insgesamt eine wesentlich niedrigere Dosis an Gift abzubekommen, als es laut Lebensmittelrecht in einem künstlich hergestellten Nahrungsmittel erlaubt und daher mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch anzutreffen ist. Die Kontrolle ist - verglichen z.B. mit Hygiene-Problemen - dazu noch um einiges aufwändiger = teurer = seltener.
Aber natürlich muss auch ein biologisches Produkt getestet werden. Sowohl Fehler beim Bauern als auch Schadstoffeintrag aus der Umwelt können nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Betrifft aber nur Punkt 3 obiger Erklärung.
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