Zitat:
Zitat von TONI_B
All das was in der Schule nicht oder nur andeutungsweise gelehrt wird: Differentialgleichungen, Analysis, Tensorrechnung, Distributionen usw.
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Wie gesagt, das war man in der Praxis braucht, kann man sich auf verschiedenen Wegen aneignen. Es ist egal, wo dieses Wissen her ist, solange man es anwenden kann. Leute, die an der praktischen Anwendung ihres theoretischen Wissens scheitern, haben sowieso ein Problem.
Und theoretisches Wissen, das man nie braucht, ist jetzt nicht unbedingt die erste Priorität für Leute, die in der Privatwirtschaft bestehen müssen.
Zitat:
Zitat von TONI_B
Das sind auch normalerweise Techniker mit Studium.
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Weiß nicht, hängt davon ab.
Kann sein, war noch nie bei einer Versicherung beschäftigt.
Müsste man Versicherungsmenschen mal fragen, wie das dort aussieht.
Aber um zb. die Wahrscheinlichkeit eines Lotto-Sechsers auszurechnen, brauche ich kein Studium.
Oder um auszurechnen, wie man eine Leitung am effizientesten verlegt auch nicht.
Oder um beim Beispiel mit der Abc-Analyse zu bleiben, das kann ich auch ohne Studium programmieren.
Oder eine Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, diverse Datenbank-Anwendungen, eine Branchenlösung, Statistikprogramme etc.
Für Consulting ebenso nicht, oder Support oder Sales oder für Kundenschulungen.
Es ist sicher hilfreich, wenn man das richtige Studium hat und wenn man das Wissen dann auch in der Praxis anwenden kann, keine Frage.
Aber wenn man z.b. Astrologie studiert hat, wird das in vielen der typischen Brotberufe eher weniger helfen. Da stellt sich dann genau die Frage, die ich mir eben gestellt habe. Und zwar, obs nicht sinnvoller gewesen wäre, nicht zu studieren und sich stattdessen um fast ein Jahrzehnt mehr Berufspraxis anzueignen.