CL 2,5 bedeutet CAS 2,5 , was wiederum bedeutet Column Address Strobe. Das sagt nichts anderes aus, als die Wartezyklen in Takten, die gewartet werden muss, ehe nach der Spaltenadresse der Speichermatrix auch die Reihenadresse angelegt werden darf. Je geringer der Wert ist, desto kürzer dauert ein Speicherzugriff, und desto schneller ist der Speicher.
Diese Defenition hängt auch mit dem Speichertakt zusammen. So darf ein PC133 Modul mit CL 3 beim Betrieb mit 100MHz dann meist mit CL2 angesteuert werden.
Was das Mainboard dem Speicher genau abverlangen darf wird vom Hersteller in einem kleinen EPROM auf dem Speichermodul gespeichert, und sollte im Idealfall automatisch vom Mainboard erkannt werden. Infineon und Micron Chips sind etwas großzügiger mit den Spezifikationen, daher laufen solche Module meist auch mit einem um eine Stufe gerinngeren Wert.
BTW: bei der Kombination von CL2 und 3 Speichern bringt der CL2 Speicher keine Geschwindigkeitsvorteile, da alles vom schwächsten Glied abhängt.
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Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...
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