so schlimm waren die aliierten im irak auch nicht:
Im 1. und 2. Golfkrieg (in den achtziger Jahren und 1991) wurde den Volksgruppen der Kurden und Assyrer, die im Nordirak leben, durch den irakischen Diktator Saddam Hussein schlimmes Leid zugefügt. Sein Ziel war es, den ganzen Irak zu “Arabisieren“. Die Minderheiten waren ihm im Weg. [/b]Er wollte sie gewaltsam vertreiben.[/b] Zahllose Dörfer, Kirchen, Klöster und Schulen wurden zerstört. Familien wurden auseinandergerissen und vertrieben. Teile der Volksgruppen wurden umgesiedelt. Hunderttausende Kurden und zehntausende Assyrer flohen 1991 über die Berge in die Türkei, in den Iran, nach Jordanien und nach Syrien. Ich habe mir damals selber ein Bild über das Ausmaß der Flüchtlingssituation an der türkisch - irakischen Grenze machen können, als ich mit Freunden aus dem Kloster Mar Gabriel ein großes Flüchtlingslager in Silopi besuchte.
Viele Flüchtlinge sind wieder in ihre Heimat zurückgekehrt, nachdem die Schutzzone von den Alliierten zum Schutz der verschiedenen Volksgruppen eingerichtet wurde. Aber die Spuren der letzten Jahre sind an vielen Stellen noch zu sehen und die Wunden in den Herzen der Menschen sind noch längst nicht geheilt.
also nur schlechtes bewirkt das eingreifen auch nicht.
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A.C.A.B.
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