daß ich mich mit dem neuen look wohlfühlen muß ist selbstverständlich - alles andere wäre nicht nur unauthentisch, sondern ich wäre wie gesagt nicht ich selbst.
nur das argument "geh hin wiest bist, nur so bist authentisch" ist leider auch zu einfach gedacht, denn damit wird nicht nur jede äußere veränderung automatisch hinfällig sondern das ist auch einfach unrealistisch. schließlich kann ein sandler auch nicht erwarten, bei einem vorstellungsgespräch genommen zu werden, bloß weil er authentisch als der sandler, der er ist, auftritt.
selbstverständlich sollten die erwartungen meiner umwelt kein primärer motivationsfaktor sein, allerdings darfs denke ich sehr wohl eine rolle spielen, wenn das ganze mit einer generellen persönlichen veränderung einher geht (wie z.b. eben der wunsch nach einer beruflichen veränderung). mit genug zeit und möglichkeiten, sich an das neue äußere zu gewöhnen und zu sehen, wie man sich damit fühlt, sollte es denke ich keinen widerspruch darstellen, sich äußerlich auch schon einmal etwas radikaler zu verändern und trotzdem wohl in der eigenen haut zu fühlen.
alles in allem ists natürlich ein großer schritt für mich, denn die rockermähne begleitet mich nun einmal schon die letzten 12 jahre. trotzdem fühlt sich das gefühl der veränderung, auch wenn ich natürlich nervös diesbzgl. bin, nicht unbedingt schlecht an - ich bin eher gespannt, was dabei rauskommt.
dazu eine andere frage, die vllt. der eine oder andere von euch beantworten kann. wie siehts mit bärten und business aus? ich hab momentan ca.
so einen bart. mich davon gänzlich zu trennen fällt mir ziemlich schwer und ich glaube ehrlich gesagt auch, daß sich der mit dem einen oder anderen kurzhaarschnitt nicht schlecht kombinieren lässt.
sofern ihr in einer entsprechenden umgebung arbeitet, umgang oder zumindest einblick habt, wie sind da eure erfahrungen?