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Alt 16.01.2010, 20:11   #14
Wildfoot
Oberquartiermeister
 
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Zitat von Mobiletester Beitrag anzeigen
Lieber Wildfoot! Ich habe schweizer Kollegen, die haben genauso krumme Gedankengänge wie du....
Da ist alles auf Frequenzen die viel höher als die 50 Hz sind abgestimmt. Nachdem Verstärker Projekt zu schliessen, dachte ich du hättest ein Grundwissen der Elektronik. Lass die Finger von Experimenten mit dem Schaltnetzteil. Wir wollen Dich noch länger im Forum haben.
Normalerweise sieht man defekte Elkos. Die Kappe ist infolge des Elektrolytverlustes aufgeplatzt oder bompiert. Wenn er ausgelötet wird, sieht man meist Flüssigkeitsreste bei den Anschlüssen. Ich verwende normalerweise als Austausch Panasonic Elkos mit 105°C max. Arbeitstemp. Sind nicht gerade billig, dafür halten sie ewig.
Wenn so ein Elko sekundär kaputt ist, stimmt das Lastverhalten des Trafos nicht mehr. Und wenn der in die Sättigung geht, darfst du neue Endstufen einlöten. Und solange du die defekten Elkos nicht tauscht hast du immer Arbeit... Gilt auch für eine defekte Gleichrichterdiode!
Also dieses Posting fasse ich nun wirklich als Beleidigung auf! Natürlich habe ich Kenntnisse über Elektronik, um sonst dürfte ich mich wohl kaum als El. Ing. bezeichnen! Ich weiss, dass hier in diesem NT weit mehr als 50Hz verwendet werden und dass somit alles auf diese viel höhere Frequenz abgestimmt ist. Ich habe ja oben schon geschrieben, dass ich das nicht so einfach mit 50Hz umgehen kann. Ich habe dort "laut" gedacht.
Und glaub mir, ich weiss auch, dass und wo bei einem Schalt-NT mehr als 300V anliegen können. Deine Angst ist also absolut unberechtigt, was meine restliche Zeit hier im Forum angeht!

Aber möglicherweise hast du mein Posting oben nur falsch verstanden, was bei meiner Schreib-Art durchaus mal passieren kann.

Also, nach dem Trafo kommst du ja im Normalbetrieb mit einer viel tieferen aber im KHz Bereich liegenden Spannung heraus. Also zum Beispiel mit 20V@52KHz. Diese Spannung soll nun wieder gleichgerichtet werden, schliesslich ist der Output ja in DC. Also folgen nun 4 Dioden mit nachgeschalteten Glättungs- L und C's.
Genau da setzte meine Idee nun ein. Der auf dem PCB des Schalt-NT's verbaute "Hochfrequenztrafo" wird im Rückwärtspfad abgehängt. Auf den GL des Schalt-NT's führt man nun von einem anderem NT (von mir aus analog mit 50Hz-Trafo und Dioden-Brücken-GL) eine Spannung, welche dann vom Rest des Schalt-NT's noch wieder richtig aufbereitet wird. Dieser Teil, habe ich nämlich gesehen, funktioniert analog mit zum Beispiel LM7815 etc...
Der Hochspannungsteil des Schalt-NT's wäre dann halt nichtmehr gebraucht. Denn könnte ich dann vielleicht sogar wegsägen.

Gruss Wildfoot
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