Zitat:
Zitat von Mobiletester
Und die Ausgangsleistung eines Verstärkers sagt nichts über das Impulsverhalten, wie er mit unterschiedlichen Impedanzen umgehen kann, usw aus.
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Das erinnert mich immer wieder gern an diverse Erlebnisse wie den Hörvergleich eines kleinen NAD-Vollverstärkers mit 2*25?Watt gegen eine Vor-Endstufenkombination mit 2*xxx Watt aus der Sony ES-Serie - öS 3.500,- gegen öS 25.000,-
Der stolze ES-Anlagenbesitzer hat seine Geräte(vollständige ES-Serie bis hin zum DAT-Gerät) sowie die Lautsprecher (Energy Standboxen - nicht wirklich anspruchsvoll auf die vorgeschaltete Elektronik vom Impedanzverlauf als auch vom Dämpfungsfaktor her) eingespielt und nach der optimalen Positonierung der Ls in seinem Abhörraum haben wir einen Hörvergleich zwischen obigen beiden VErstärkern durchgeführt - Preisunterschied ca Faktor 7, der Leistungsunterschied hat sich in ähnlichen Bereichen bewegt.
Unter´m Strich ist etwa eine Patt-Stellung rausgekommen. Meines Wissens nach hat er seither nie wieder etwas gekauft wo Sony draufsteht und es mit Klang zu tun hat

p.s. wär mit so einigen anderen Geräten diverser Anbieter detto passiert
p.p.s ähnlich kann´s einem auch ergehen wenn man sich auf sogenannte "Referenzlisten" mancher Zeitschriften verlässt (zufällig wieder Sony, dermal Vollverstärker um öS 20.000,- gekauft trotz Abratens weil so gut bewertet in einem Audiomagazin, dann einen öS 12.000,- Vollverstärker einer anderen Marke der im gleichen Magazin um fast 20 "Klangpunkte" weniger bekommen hat hingestellt bekommen - Conclusio: Sony-Amp wurde sofort verkauft)
Und wie von Mobiletester erwähnt, besonders wichtig sind die Lautsprecher und das sie mit dem Raum und ihrem Aufstellungsort darin harmonieren.
Hierzu auch ein Beispiel:
Bei Zweien ähnliche Voraussetzungen:
Massive Wände, ältere Gebäude, mittelgrosses Zimmer, durchschnittliche Fensterfläche, Raumausstattung eher karg
beide kaufen Stand-Ls um etwa 3k, schlanke Säule, Klavierlack: der eine entscheidet sich für Canton, der andere für Mission, beide hören in etwa die gleiche Musik und die vorgeschalteten Verstärker sind einander von der Klangcharakteristik her sehr ähnlich.
Bei dem Raum in dem die Cantons stehen wird Aufwand betrieben um den harten, scharfen, sehr analytischen Klang irgendwie halbwegs in den Griff zu bekommen, die Mission werden hingestellt, mit wenigen Handgriffen positioniert, spielen (und es macht Freude zuzuhören)