Josef hat auf jeden Fall insofern recht, als dass AVCHD eigentlich nicht für den Videoschnitt gedacht bzw. optimiert ist. Abgesehen von der hohen Kompression und der damit benötigten Rechenpower geht auf jeden Fall durch wiederholtes Rendering Qualität verloren.
Auch wenn der Großteil von Hobbyvideomaterial wohl nur eine Aneinanderreihung von Szenen ist, kommt es doch oft vor, dass längere Szenen neu berechnet werden müssen, zB wenn man Entwacklungsfilter einsetzt oder die Farben anpasst, usw.
Schön nachzulesen ist die Situation übrigens sogar auf Wikipedia:
[IMG]file:///C:/Users/mg/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png[/IMG]"Problematisch ist beim
Advanced Video Codec High Definition derzeit noch die sich erst entwickelnde
Schnittverarbeitung. Selbst bei Rechnern mit 3 Gigahertz Dual Prozessor und 2 Gigabyte
Arbeitsspeicher kann es noch zu
Renderzeiten kommen. Der Rechenaufwand ist stark abhängig von der Verwendung der Kodieroptionen und davon, wie gut die Rate-Distortion-Optimierung eingestellt ist. AVC-
Encoder mit guter
Performanz haben etwa die acht- bis zehnfache Komplexität eines MPEG2 Encoders und die Dekodierung ist etwa dreimal aufwändiger als bei
MPEG-2.
...
AVCHD wird derzeit überwiegend zum Speichern auf DVD, Festplatte oder Speicherkarte verwendet. Der Schnitt von Filmen war ursprünglich weder in diesem Format, noch im MPEG-2-Format vorgesehen. Erst durch die starke Nachfrage der Nutzer nach einer Lösung mit geringen
Bandbreiten bei steigenden Bildauflösungen wurden auch Software-Schnittlösungen angeboten."
http://de.wikipedia.org/wiki/Advance...igh_Definition