Ich habe früher auch vom eigenen Blockheizkraftwerk geträumt, aber bin wieder davon abgekommen. Für Strom ist ein Netz mit Großanlagen einfach das effizienteste. Die Abwärme thermischer Kraftwerke als Fernwärme ist hinsichtlich Effizienz auch unschlagbar.
Beim Strom ist halt das Problem der ungleichmäßige Verbrauch. Bei Wind und Photovoltaik kommt noch die ungleichmäßige Produktion dazu. Das bedeutet bei einem BHKW halt auch Batterien, damit das Ding nicht dauernd verschiedene Leistung (=schlechterer Wirkungsgrad) liefern muss, bzw. bei Wind und Sonne erst recht massig Pufferbatterien. Selbst wenn Batterien noch erheblich besser werden, halte ich das Netz für effizienter und dadurch auch ökologischer.
Die wahnwitzige Uran- und Fossil-Politik hat viele auf die Idee der völligen Selbstversorgung mit ökologischen Mitteln gebracht. Das halte ich aber heute für eine sozial-evolutionär bremsende Energieverschwendung. Denn letztlich braucht auch der Selbstversorger Technologie von dieser Gesellschaft, beruhen in diesem Sinn die meisten Selbstversorgerphantasien auf einem stark reduzierten Blickfeld.
Hier ist der mühsamere, fadere und frustrierende Weg imho leider der einzig richtige: die ganze Gemeinschaft auf ökologisch sinnvolles Fundament zu stellen, statt dazwischen romantische Insellösungen zu träumen.
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