Uran als endliche Ressource sollte genausowenig ineffektiv für kurzfristigen Nutzen verbrannt werden, wie fossile Brennstoffe. Künftige Generationen werden uns als total durchgeknallt sehen, die Stoffe mit hoher Energiedichte und vielfältigem sonstigen Potential einfach nur zu verbrennen, wo doch die Sonne ein gigantisches Vielfaches an Energie einstrahlt. Der gesamte weltweite Energieverbrauch entspricht ungefähr der eingestrahlten Solarenergie auf die doppelte Fläche Österreichs, oder ca 2 Promille der gesamten weltweiten Wüstenflächen und ist solange verfügbar, wie die Erde bewohnbar ist.
Verbrannte Brennstäbe mit Natururan zu vergleichen ist natürlich genauso schwachsinning, warum wird wohl zuerst extrem angereichert? Weil das natürliche Vorkommen noch nicht zur Kettenreaktion taugt. Phantastischer Irrsin, es in die Meere zu kippen, wenn auch noch so tief, landet direkt in der Nahrungskette.
Außerdem ist Atomstrom extrem teuer, was nur durch extreme Subventionen vorläufig kaschiert wird. Die 100k Jahre Aufpassen und Sicherheitstechnik zum Schutz der Menschheit vor diesem Superdreck sind ja gar nicht kalkulierbar. Dafür, dass man einmal kurz ein bisschen Strom hatte.
Der Anteil an Atomstrom ist in Europa etwas höher als weltweit, aber selbst die AKW-Befürworter selber wissen, dass er im einstelligen Prozentbereich bleiben wird. Weil für die meisten Länder das einfach zu teuer ist. Das Plutoniumgeschäft als mittelfristiger Amortisationsbeitrag läuft ja nur im kleinen Club, und dient 100% Atomwaffen.
Ja, die Erde ist wahrscheinlich, denn 100% wissen wir das noch nicht, im inneren sowas wie ein Kernreaktor. Dass die Biosphäre allerdings fatal auf Radioaktivität reagiert ist ebenso Fakt.
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