Und das Alter schützt natürlich vor sinnlosen Verallgemeinerungen.
Mein Vater ist beispielsweise noch keine 60, hat aber in den letzten fünf Jahren merklich an Fahrsicherheit eingebüßt. Er ist natürlich noch weit entfernt davon, ein seniler, sabbernder Tattergreis zu sein, aber es naht der Tag, an dem ich mich, mit ihm als Fahrer, nicht mehr sicher fühlen werde. Wenn ich ihn auf seine Fehler hinweise, kommt die Replik, dass er schon seit dem Jahre Schnee Auto fährt und Millionen von unfallfreien Kilometern zurückgelegt hat - was einem "Gusch, Bua" gleichkommt.
Die Einsicht, dass man nicht mehr im Körper eines zwanzigjährigen sitzt, kommt bei vielen zu spät oder gar nicht. Mein Kommentar war natürlich überspitzt. Mit fünfzig ist man in der Regel noch nicht fahruntauglich, aber es sollte ärztliche Untersuchungen geben, die die Fahrtüchtigkeit kontrollieren und einem vor Augen führen, dass man vielleicht nicht mehr die Reaktionszeiten von früher erreicht.
Aber solche Maßnahmen wären in einem Land, wo Trunkenheit am Steuer und Raserei Kavaliersdelikte zu sein scheinen, wohl zuviel verlangt.
Ich bin generell gegen den Wildwuchs an Überwachung (unter dem Deckmäntelchen erhöhter Sicherheit) der letzten Jahre, denn Sicherheit lässt sich auch ohne gravierendeEinschnitte in die Privatsphäre herstellen.
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"Ford," he said, "you're turning into a penguin. Stop it."
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