Hallo,
also Heinz, im Prinzip wäre das eigentlich richtig, nur wirst Du wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, die Landebahn exakt in Längsrichtung zu überfliegen, da Du ja vorher nicht weißt welche Ausrichtung sie hat (in Ermangelung der Karten), es sei denn Du schaust vorher bei den Flugplatzdaten nach aber auch dann ist es noch schwer genug, also hole ich mir zuerst die virtuelle Erlaubnis für den Überflug des Platzes um mir ein genaues Bild zu schaffen, quasi wie bei einer Notlandung auf weiter Flur, wo man sich ja auch eine relativ gut geeignete Stelle für den Crash - äh sorry, meine natürlich Touchdown - aussucht.
Erst dann drehe ich in die Platzrunde ein über besagten crosswind, dann downwind, crosswind und schließlich den final.
Der "Kick" dabei ist die richtige Ausrichtung der runway einzuschätzen, um den downwind mehr oder weniger exakt parallel zu steuern.
Bei den Heavy's ist das nach meiner Meinung etwas einfacher, wegen der Hilfsmittel, die fast alle an Bord haben (exakte Anzeige der Koordinaten und altitute-callout bzw. Radarmessung zur Bodenhöhe).
Aber ich finde das macht doch das ganze erst so prickelnd, vielleicht mal nicht so genau zu wissen wie der approach aussehen muß, oder? (Von wegen Pioniergeist und so...)

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Happy landings
Käpt'n Cook