Zitat:
Original geschrieben von Guru
Hat den wer außer Dir in diesem Beitrag verlangt? Nein. Also was soll dieser Ausritt?
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Sag mal, bist du bei ein "einfaches Parteimitglied" oder so ?
Weil deine Verhaltensweisen erinnern mich frappant an das Modell der Politiker die es zu verantworten haben, daß die Politik heute so ein absolut negatives Image hat.
. Selbst nichts sagen und tun
. Warten was die anderen sagen
. Nachschauen ob man irgendwo was findet, daß man dem anderen unterstellen oder vorwerfen können
. Alle dürfen sich wunderbar künstlich aufregen und bemerken dabei gar nicht, daß diese Laus in Wirklichkeit nichts gearbeitet hat.
Wenn du nicht so einer bist, dann deklarier dich doch einfach.
Wo fängt bei dir der Sinn der verstaatlichten Industrie an und wo hört er auf ?
Wie willst du VORHER schon wissen, welches verstaatlichte Unternehmen Gewinne machen wird und welches nicht ?
Wie willst du mit dem Verkauf UNRENTABLER verstaatlichter Unternehmen GELD machen ?
Oder wird bei dir nichts verkauft ?
Und was machst du mit Unternehmen wo rationalisiert werden muss ?
Kann sowas bei dir niemals passieren ?
Wenn du jetzt die gesamte Wirtschaft in die Hände des Staates legen würdest, wären wir dann nicht beim Kommunismus ?
Also nochmals, deklariert dich endlich !
Damit die Leute endlich dein wahres Gesicht sehen.
Zitat:
Original geschrieben von Guru
Das ist die LoM'sche Schwarz-Weiss-Sicht der Dinge. Dass es unendlich viele Grautöne dazwischen gibt, hat sich wohl noch nicht zu Dir durchgesprochen. Dies ist eine Extremsicht der Dinge - und Extreme haben nachweislich bis jetzt der Menschheit noch nie gut getan.
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Ich sehe jetzt keinerlei Zusammenhang zwischen meinem Posting und deinem Schwarz-Weiss-Kommentar mit einer nachweislich immer schlechten Schwarz-Weiss-Sicht der Dinge ?
Also Guru, deklarier dich endlich:
Wer hat hier in diesem Posting EINEN EINZIGEN VORSCHLAG zu dem Thema gemacht außer "wir brauchen mehr Geld" ?
Ich meine, wenn man überhaupt von einem Thema sprechen kann ?
Bzw. kannst du mir "das Thema" sagen, bevor du dich hier künstlich aufregst ?
Zitat:
Original geschrieben von Guru
Guru arbeitet bei einer Privatfirma, einer GmbH. In diesem Unternehmen gibt es weder Neo-Liberale noch neoliberale Ansichten, auch nicht bei den Eigentümern. Deine Vorstellungen gehen daher - wie so oft - ins Leere.
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Und euere Kunden sind in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst ?
Bezüglich des neo-liberalen fordere ich dich jetzt wiederholt auf:
Deklarier dich endlich !
Was ist denn jetzt das Böse, was ich angeblich mit neo-liberalen Menschen gemeinsam habe ?
Denn das einzige was ich mir als "Böse" vorstellen könnte, war mein Vorschlag, durch leistungsgerechte Bezahlung außergewöhnliche Talente mit besseren Gehaltserhöhungen zu fördern und zu binden und außergewöhnliche Minderleister durch das Gegenteil gehaltsmäßig zu bremsen.
Und ja, es gibt auch in der Privatwirtschaft Leute die weniger und welche die mehr verdienen.
Würde das hier jemand glauben ?
Zitat:
Original geschrieben von Guru
Wer VERSCHENKT etwas? Am Markt gibt es Marktpreise und solange Kosten < Marktpreise sind, ergibt sich auch ein Gewinn. Es geht um Gewinnmaximierung um jeden Preis - und den spielt es hier nicht.
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Die Frage mit dem Verschenken war eine rhetorische Frage.
Ich wollte damit sagen, daß wir alle gerne "die Guten" sein möchten.
Aber die Realität zwingt uns innerhalb enger Grenzen zu bleiben.
Grenzen auf der einen Seite, weil man qualifizierte Mitarbeiter mit zu geringen Gehältern nicht kriegen wird.
Und Grenzen auf der anderen Seite, weil der Preis für die Waren oder Diensleistung auch nicht so einfach regelmäßig gesteigert werden kann.
Bezüglich der Gewinnmaximierung um jeden Preis:
Das ist halt wieder so ein sozialromantisches Märchen, mit dem man vielleicht einfache Gemüter am Wirtshaustisch zu Begeistungsstürmen hinreissen kann.
Ja, das mag vielleicht stimmen wenn jemand um 6,50 Euro pro Stunde arbeitet, also nur den kollektivvertraglich garantierten Minimallohn bezahlt bekommt.
Aber in einem Unternehmen, wo man qualifizierte Mitarbeiter benötigt und wo anständige Gehälter bezahlt werden, da gibt es andere Regeln.
Und vor allem müssen Leute die teilweise beträchtlich mehr verdienen als das Minimum auch einfach akzeptieren, daß sie andere Leistungen bringen müssen.
Nur sind das jetzt zwei verschiedene Dinge, die man nicht vermischen kann und darf.
Denn wir reden hier ja nicht von der industriellen Revolution, wo Leute 16 Stunden am Fließband arbeiten müssen, und dafür nicht mal was zu Essen kaufen können.
Wir hatten da in der Diskussion Kommentare von Leuten die ohne Probleme ein Haus bauen und trotzdem mehrmals pro Woche weggehen können.
Und von Leuten die 3 bis 4 mal !!! jährlich in Urlaub fahren können.
Und wenn ich hier als "Gewinnmaximierer um jeden Preis" verdächtigt werden sollte, dann dürft ihr beruhigt sein.
Ihr könntet nicht falscher liegen.