M@rio und cub haben Dir die Situation ja schon korrekt erläutert.
zusätzlich möchte ich noch anmerken, dass der von Dir genannte Preis von 45 Euro für LinDVD meiner Meinung nach kein "Hammerpreis" ist, sondern völlig im Rahmen liegt.
Zum Vergleich:
Intervideo WinDVD kostet ca. 50,- Euro
Cyberlink PowerDVD kostet ca. 40,- Euro
Wenn Deinem DVD-Laufwerk eine DVD-Playersoftware samt Codec der CSS entschlüsseln kann beilag, so bedeutet dies nicht es war gratis - der Hersteller musste den Codec sehr wohl lizenzieren, und wenn Du Dir die Preise von DVD-Laufwerken ansiehst, wirst Du festestellen dass die nackten Laufwerke ein paar Euro günstiger zu haben sind, als solche die ein Softwarepaket beigepackt haben.
Linux hat offenbar immer den Beigeschmack "muss gratis sein". Warum sollte dies so sein? Die DVD-Playback / CSS-Problematik ist bei Linux und Windows völlig identisch. Für Windows haben sich eben ein paar Firmen gefunden, die gegen Einwurf kleiner Münzen Software/Codecs anbieten. Für Linux gab es lange Zeit nichts, nun hat Intervideo eben LinDVD herausgebracht - zu einem völlig realistischen Preis.
Übrigens: In Google einfach nur "LinDVD" eingeben fördert als ersten Link gleich mal diesen zutage, der eigentlich alle Deine Fragen beantwortet:
http://www.linux-user.de/ausgabe/200...dvd/index.html
Ach ja, und die Software LinDVD gibts im OEM-Hardware-Bundle mit einer Grafikkarte um 33 Euro:
http://www.pseudonym.org/shop/catalo...%26aid%3D19%26