Mich beschleicht mittlerweile das sehr ungute Gefühl, daß in Wirklichkeit genau diese Einstellung der Betonköpfe hier der einzige Grund ist, warum wir eine Bildungskrise haben.
Also wenn man Bildungskrise jetzt als "nicht die bestmögliche Bildung für unsere Kinder" definiert.
Und genau das geben ja alle vor, daß sie das angeblich wollen.
In Wirklichkeit interessiert die Betroffenen doch nur sehr weit hinten, was wirklich mit unseren Kindern wird.
Zuallererst kommt doch wohl die eigene Absicherung.
Selbstverständlich sind all die genannten Argumente richtig.
Das ist aber keinerlei Grund, daß man das System nicht trotzdem leistungsorientiert machen könnte.
Denn immerhin bezahlen wir doch HOFFENTLICH qualifizierte Leute, die derartige Begebenheiten beurteilen können.
Ich meine, was verdient denn z.b. ein Landesschulrat ?
Genauso würde es mich stark wundern, wenn eine Prüfungskommission nicht in der Lage wäre, den Lehrplan zu kennen und die Leistungen von Schülern zu beurteilen.
Ich meine, wieso schimpfen die sich denn Prüfungskommission wenn sie nicht mal das können, wofür sie eigentlich bezahlt werden ?
Es wird doch wohl eine ganz andere Situation sein, wenn sowas normaler Alltag wäre im Vergleich zum jetzt bestehenden enormen Druck, wenn jemand schon von seinem Lehrer ungerecht beurteilt wurde und dann auch noch eine Prüfung bekommmt, die sozusagen seine letzte Chance ist.
Heute muss man doch offensichtlich dafür kämpfen, daß man von unabhängiger dritter Seite beurteilt wird ?
Oder werden die Tests, Schularbeiten und Prüfungen auch z.b. von allen anderen Lehrern einer Schule überprüft ?
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