Zitat:
Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Und was wir noch machen können ist das Bewußtsein bei den Süchtigen zu wecken, daß sie wirklich ein großes Problem haben.
Und eventuell könnte man Hilfe anbieten.
Aber da haben wir in Österreich wohl noch sehr viel "Entwicklungsarbeit" vor uns.
Ich meine ich brauchte zum Glück noch nie eine Suchtbehandlung, aber so toll ist das Hilfsangebot bei uns nicht ?
Denn was kann ein Raucher machen, wenn er sagt ich schaffe das nicht mehr aus eigener Kraft ?
Und was tun wir dazu, um den Rauchern ihr großes Problem überhaupt erst bewusst zu machen ?
Ps:
Du müsstest jetzt in deine Liste das Rauchen, Trinken, Süchte etc. aufnehmen.

Irgendwann ist dann die Liste so groß daß du vielleicht draufkommen wirst, daß man über alles diskutieren kann.
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Gerade für Raucher gibt es - zumindest wo ich wohne - excellente Unterstützung. Das fängt bei der kostenlosen Beratung beim Hausarzt an. Die OÖGKK bietet alle 3 Monate zu einem geringen Unkostenbeitrag Raucherentwöhnungsseminare an, die sehr erfolgreich sind.
Ich denke eher, dass es zwar genug Möglichkeiten gibt, Unterstützung für das Loskommen für beinahe alle Süchte gibt, jedoch fehlt es vielen am ersten Schritt. Das ist aber logisch, da jedes Suchtverhalten vom Abhängigen als Letztes als solches erkannt wird.
Wo man wirklich noch feilen kann, ist die Bewusstseinsstärkung, sodaß es z. B. "uncool" ist zu Rauchen oder zu Saufen. Hier wäre noch viel Potential vorhanden.
Lg Oliver
PS: die in meiner Signatur angeführten Triggerwörter führen bei gewissen Senatoren

zu einem stark emotionalen Diskussionsverhalten. Bei diesem Thema konnte ich das noch nicht feststellen - warten wir mal ab ....
