Hallo alle Betroffenen und Interessierten!
Hatte schon immer Probleme mit dem viel zu großen Spiel und der (trotz geeigneter Schmierung) Schwergängigkeit der Yoke-Achse. War deshalb sehr erfreut, als Peter hier seine Idee zum Umbau vorstellte Wegen eines länger dauernden Auslands-Aufenthaltes konnte ich allerdings erst Anfang des Monats zur Tat schreiten und schickte am 4.6. den Yoke zum Umbau. Ja, Ihr lest richtig:
UMBAU!.
Bin zwar in einem technischen Beruf alt geworden, aber mein Beruf hat(te) mit solchen Dingen nichts zu tun, habe also diesbezüglich die bekannten "zwei linken Hände". Deshalb nahm ich Peter`s Angebot nur zu gerne an, mir (gegen Aufpreis natürlich) den Yoke umzubauen. Am 8.6. hatte ich ihn wieder. Und wie!!
Weshalb ich erst jetzt diesen Post schreibe, hat triftige Gründe. Diese gehören zwar nicht an diesen Platz, dienen aber dem besseren Verständnis. Sie seien deshalb hier kurz vermerkt:
Habe mir gleichzeitig einen neuen "Boliden" zugelegt (Intel Core2 Duo E6700 2x2,6 GHz, Asus P5N-E SLI, 4 GB DDR2 RAM PC800, 320 GB SATA2, GeForce 8800 GTS 640MB, 700Watt-Netzteil, DVD-Brenner Samsung SH-S182M) für sage und schreibe € 1400,- Da konnte ich einfach nicht daran vorbei. Bei der Installation machte ich allerdings 'ne Menge Fehler, Stress hoch3! Und das ist der Grund für die Verspätung.
Zurück zum Yoke: Gleich am Abend schloss ich ihn an den alten Rechner an (der neue ging ja noch nicht) und staunte bei einem VFR-Flug mit der Standard-Cessna nicht schlecht, wie schön leicht und rund sich jetzt die Maschine steuern ließ. Zu einem Test mit einem Jet kam ich aus bekannten Gründen erst gestern am Abend. Auch hier war es ein Vergnügen den Jet (B737/400 von DreamFlight) zu steuern. Das Ganze überließ ich bisher immer den AP, vorallem das Landen. Gestern versuchte ich es "per Hand" und siehe da: Es klappte vorzüglich. Zwar ist es noch immer nicht einfach den Jet auf dem Glideslope zu halten aber vorher war es (fast) unmöglich.
Alles in Allem: Runde Sache, hat sich gelohnt!
Was mir allerdings unangenehm auffiel: Durch seine jetzige Leichtgägigkeit ist die Rückkehr der Höhen- wie auch Querruderachse zum Nullpunkt nicht mehr gewährleistet. Der Yoke braucht (wenigstens bei mir) dringend stärkere Federn. Habe es Peter bereits mitgeteilt und, ich glaube, er arbeitet bereits an einer Lösung.
Ein zweites, das mir am Anfang gar nicht auffiel: Das Steuerhorn des Yoke hängt jetzt in der Neutralstellung leicht nach links. Das mag kein großes Problem sein, mich stört es aber. Auch hier hat Peter bereits eine Lösung genannt. Er wird zu meinen Erfahrungen ja vielleicht hier noch Stellung nehmen. Ich kam, aus bereits bekannten Gründen, bisher noch nicht das zu das zu korrigieren.
Der Flusi ist nun auf meinem "Neuen" installiert und läuft bereits befriedigend. Es fehlen noch einige Feineinstellungen, die ich hoffe in den nächsten Tagen noch hinzubekommen. Vorallem die GraKa-Einstellungen machen Probleme. nVidia hat hier mit seinen neuen Treibern wohl kein "gutes Händchen" gehabt (siehe auch Thread im Hardware-Forum).
Soweit mein Bericht.
Von denjenigen die ihn auch schon umgebaut haben würde mich interessieren, wie sie das Problem mit der etwas "labbeligen" Rückkehr in die Nullstellung sehen (oder gibt es bei Euch kein Problem?)
Beste Grüße, Günther
