Thema: f1: wurz...
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Alt 13.06.2007, 03:30   #30
schichtleiter
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Zitat:
Original geschrieben von LouCypher
das so eine masslose übertreibung kommt war ja klar. Wenn die zuschauer am weg zum rennen ein höheres risiko eingehen als die f1 fahrer während dem rennen dann ist was faul.

Zeig mir eine sportart wos weniger verletzte gibt. Das hat sicher auch einen grund, wo so viel kohle im spiel ist wird es für die versicherungen teuer wenn ein fahrer für ein paar rennen ausfällt, daher darf das nicht passieren. Ich sag nur indianapolis.

Wenn dann noch aufgrund von massnahmen die die f1 langsamer machen und somit sicherer machen sollen (rillenreifen, turboverbot, hubraumbegrenzung usw.) die überholvorgänge auf null reduziert werden ist was faul an der geschichte. Ein rennen gilt ja schon bei 5 überholvorgängen als aufregend.
ganz genau... sogar beim NASCAR-ewig-im-Kreis-fahren gibts 1000x mehr Action.

Ich mein jene die nach mehr Sicherheit schrein, sollten sich mal folgendes überlegen:

Ski-Abfahrer: ~120km/h; vmax: 140km/h. Schutzvorrichtungen: ausser Helm - quasi nicht vorhanden. was passieren kann: siehe Beltrametti.

Skispringer sind natürlich auch noch ein gutes Beispiel für RICHTIGE Sportler...

Samma uns ehrlich: eine Sportart ohne Verletzungsrisiko ist zwangsläufig langweilig (siehe Curling).
Beim (v.a. Hochleistungs-)Sport geht es schließlich darum, an die Grenzen der Leistungsfähigkeit zu gehen, wenn man kein körperliches Risiko eingeht, ist man nicht an der Grenze.

Ich als Kletterer denke hier zu wissen wovon ich rede, denn beim Klettern ist immer auch der mentale Part dabei: geh ich aufs Ganze und riskiere, 5m ins Seil zu fallen und mich bei einem Pendelsturz eventuell zu verletzen - oder geb ich die Route auf und seile ab

Wenn man aufs Ganze geht und es dann schafft - das ist für mich Sport.

Ich zitiere Lance Armstrong - in seinem Buch schreibt er wie er sterben will: Bei einer Abfahrt stürzen.
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