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Alt 16.05.2007, 23:47   #123
The_Lord_of_Midnight
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Mein Computer

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Zitat:
Original geschrieben von TONI_B
Mit Kontinuität meinte ich, dass es zB. Im Volksschulbereich wichtig ist, dass die Kinder vier Jahre die selbe Lehrperson haben. Wenn die für ein paar Tage oder Wochen krank wird, wird natürlich suppliert. Und wenn eine ganz ausfällt, muss natürlich ersetzt werden. Ist halt nicht optimal - aber warum stört dich das Argument so?
Nein, mich stört das Argument nicht, es macht natürlich sehr viel Sinn.

Aber es geht völlig an meinen Argumenten vorbei.
Ich rede doch nicht davon, daß wir unbedingt und mit Zwang die halbe Mannschaft austauschen sollten.
NOCHMALS zum MITLESEN:
Ich habe geschrieben:
Fluktuation im sehr geringen Prozentbereich und nur in den krassesten Fällen, mehr ist selbst in einem durschnittlichen Privatbetrieb nicht sinnvoll.
Ein komplettes "Ausbluten" der Stamm-Mannschaft kann kein Unternehmen leicht wegstecken und das ist selbstverständlich nirgends gut und das kann sich kein Mensch wünschen.

Weisst du wie hoch die Fluktuation bei den Lehrern ist ?
Und damit meine ich, wie viele werden aufgrund schlechter Leistungen nicht mehr weiterbeschäftigt ?
Ich meine, wenn jemand nicht geeignet ist für den Beruf, wäre es doch auch für die Kinder besser, wenn er entfernt wird ?
Oder willst du jetzt sagen, sowas gibts gar nicht ?


Zitat:
Original geschrieben von TONI_B
GURU hat es dir zwar schon erklärt, aber du willst es offensichtlich nicht verstehen: Bedienstete im öffentlich Dienst zahlen MEHR Abgaben als jene in der Privatwirtschaft! Es ist aber eigentlich eine Frechheit von dir so zu tun als ob alle Bedienstete im öffentlich Dienst nur auf Kosten der Steuerzahler leben ohne etwas zu leisten, denn
1. Zahlen alle Bedienstete im öffentlich Dienst genauso Steuern wie jeder andere.
Nochmals:
Der öffentliche Dienst wird von den Steuerzahlern finanziert und nicht von den öffentlich Bediensteten.
Die öffentliche Bediensteten erbringen für ihr Gehalt eine Leistung, und jetzt kann man beurteilen ob das gerechtfertigt ist oder nicht.
Nicht mehr und nicht weniger.
Und es ist eigentlich eine Frechheit, daß wir als Steuerzahler den öffentlich Bediensteten höhere Sozialversicherungsbeiträge finanzieren müssen, als das im Privatbereich üblich ist.
Kannst du eine plausible Erklärung liefern, warum das so sein muss ?

Zitat:
Original geschrieben von TONI_B
2. Leisten sie einen gewaltigen Dienst an der Öffentlichkeit (oder glaubst du der "Staat" würde ohne diese Einrichtungen funktionieren?)
Selbstverständlich ist ein Staat ohne öffentlich Bedienstete undenkbar.
Das hat doch niemand behauptet, wir kommst du nur aus so haarsträubende Extreme
Es geht doch nur darum, was man verbessern kann, das kann doch nicht so schlimm sein, wenn man derartige Fragen stellt ?
Ich meine, das muss doch für Steuerzahler erlaubt sein, wir zahlen ja auch die Rechnung dafür was passiert.
Bzw. unsere Kinder büßen es, wenn was schief lauft.


Zitat:
Original geschrieben von TONI_B
Deine Rundumschläge (aus Argumentationsnotstand?) auf den Sozialstaat sind sehr billig. Wie soll es besser gemacht werden? Es ist klar, dass viele Dinge verbesserungsfähig sind und auch verbessert werden sollten, aber ich sehe keine Alternativen zu unserem System!!! Willst du es so haben wie in Amerika? Nein, danke! Keine soziale Abfederung, dafür wenig Abgaben. "Sozialistische Systeme"? Auch das hat die Geschichte gezeigt, dass es nicht funktioniert!
Ich möchte auf diesen totalen Extremismus nicht eingehen, den du da aufzeichnest.
Ich erlaube mir nur eine Frage:
Findest du, daß du persönlich als Vertragsbediensteter weniger leistest als ein beamteter Lehrer ?
Und findest du es nicht nett und anständig von uns Steuerzahlern, daß wir dir ein höheres Gehalt als einem vergleichbaren Beamten finanzieren ?
Wo ist das Problem ?


Zitat:
Original geschrieben von TONI_B
Überleg dir doch einmal, wie viel du wirklich an Steuern und Sozial- bzw. Pensionsversicherung zahlst!
Vertrau mir, ich weiß wie Lohnverrechnung funktioniert.
Ich habe das zwar vor 20 Jahren gelernt, aber das Prinzip kenn ich heute noch.
Ich weiß sehr wohl daß ich ca. 20% Dienstnehmeranteil zahle, dasselbe nochmals als Dienstgeberanteil, und dann bin ich in der Steuerprogression von 50%.
Da kommt man selbst bei Berücksichtigung der Progression sehr schnell auf Werte weit über 50%.
Ausnahmen davon sind natürlich Gehälter unter 2000 Euro brutto, da ist das nicht so krass.
Deswegen zahlen 2 Dinks mit jeweils 2000 Euro brutto vergleichsweise minimale Steuern und können einen guten Teil ihres Einkommens auch wirklich verbrauchen.
Aber ein Alleinverdiener mit 4000 Euro wird voll abgezockt und dem bleibt doch deutlich weniger übrig. Mein Argument war, daß das für einen Menschen der allein für 5 Leute sorgen muss sozial nicht gerecht ist.
Ich weiß nicht wie jemand da auf so Gehälter wie 6000 Euro kommt ?

Zitat:
Original geschrieben von TONI_B
Was passiert mit diesem vielen Geld?
Nochmals:
Ich möchte auf deinen Extremismus nicht eingehen, weil es absolut an meinen Argumenten vorbeigeht.
Ich wünsche mir einfach nur daß Leute für ihr Gehalt auch Leistung bringen.
Wenn ich von einer Psychologin mit jahrzehntelanger Erfahrung höre, daß die von mir genannte Schule sowieso seit langer Zeit für ihr sehr niedriges Nievau bekannt ist, dann schließe ich daraus daß die nötigen Kontrollen absolut versagt haben.
Schlimmer gehts wirklich nimmer.
Sollte da niemand einschreiten und das Problem nötigenfalls mit Schließung der Schule lösen, wenn die sowieso nur noch mit Zwang überhaupt die nötigen Schülerzahlen bekommen hat, weil sowieso alle davon weglaufen, die nur können ?
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