wow, ich bin gerührt !
ja, man muss das so sehen.
ich bin kein experte für diese dinge.
aber ich hatte eben schon einige unerfreuliche geschichten gehört.
auch von rechtsgelehrten, die eigentlich wissen müssten wie das so in der praxis ablauft.
deswegen frage ich ja nach.
wisst ihr worüber ich sehr erstaunt bin ?
irgendwie müsste es doch auch betroffene geben die vielleicht aus eigener erfahrung erzählen ?
aber wahrscheinlich schreibt niemand wirklich seine eigene geschichte hier, weil das ganze natürlich sehr schmerzhaft und persönlich ist.
ich glaube sehr viel menschen haben bei dem thema auch viele hintergedanken:
die rechnen einfach eiskalt nach und tun dann was nötig ist, um möglichst gut auszusteigen.
und ich finde es auch ein wenig verlogen, wenn man auf die "drückeberger" hinhaut, aber selbst vielleicht genauso einfach alles rausholt was man rausholen kann.
mit neid kann man es glaube ich nicht erklären, weil um so eine situation braucht man niemand zu beneiden.
stellt euch nur vor welche probleme ein mensch haben muss, der nicht mal mehr zu seinen eigenen kindern kontakt hat

gibts was schlimmeres ?
und vor allem aus welchen gründen ?
ich finde das system der pfändung aufs existenzminimum äußerst schlecht.
ich denke man müsste unterschiede machen zwischen leuten die nichts arbeiten und leuten die was tun.
weiss nicht, ob das nicht sowieso so ist.
aber ich denke das existenzminimum ist diese vielzitierte zahl, die jeder irgendwie zugestanden bekommt ?
egal ob er was dafür tut oder nicht ?
und bezüglich mehr privat, weniger staat:
ja natürlich, warum nicht ?
aber ich denke wenns fälle gibt, wo familien in not sind, dann hat der staat die pflicht sich darum zu kümmern.
oder meinetwegen die eu, wenn unser staat es nicht schafft.
leider liegt die priorität bei den entscheidungsträgern eher dabei, wie man am besten stimmen kaufen kann.
und die leute sind zu dumm zu begreifen, daß das geld das sie vom staat bekommen, vorher ja x-fach selbst bezahlt haben.
ich möchte jetzt als beispiel auf eine dokumentation hinweisen, die ich mal gesehen habe.
und da ist es um die riesigen sozialen lücken gegangen, die ein pflegefall in der familie aufreissen kann.
man muss sich das mal vorstellen:
jemand hat sein ganzes leben gearbeitet und gespart.
und nur weil der dann krank wird und ein pflegefall ist, wird das gesamte vermögen und das gesamte erbe vernichtet und vom staat kassiert.
und dafür hat man jahrzehnte sozialversicherung bezahlt.
man denkt sich dann immer wieder:
jeder der spart ist dumm.
gescheit sind die, die nichts haben, weil sie alles verschleudert haben.
denen wird dann alles nachgeschmissen.
und genau dagegen wende ich mich.
ich wende mich gegen ein system, daß die menschen vernichtet, die ihr ganzes leben arbeiten und die schützt, die sich einfach nur hängen lassen.
und zwar weil das system sowieso nicht funktioniert.
man sieht ja was passiert.
die leute arbeiten dann nichts mehr und das kanns ja auch nicht sein.