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Kritik an Godwins Gesetz
Godwins Gesetz kann auch "unterdrückend" auf eine Diskussion wirken, insofern pauschal ein Verlierer automatisch dann ausgemacht werde, sobald ein Nazivergleich gebracht wird. Es bleibt völlig unberücksichtigt wie bzw. unter welchen Umständen es zu einem Nazivergleich kam. Durch die Umstände der Diskussion, die bei Godwins Gesetz unberücksichtigt bleiben, wird durch dieses Gesetz die Möglichkeit auf einen Kompromiss geschmälert oder sogar vernichtet.
In bestimmten Situationen einer Diskussion könne ein Nazivergleich auch angebracht sein, etwa dahingehend, falls dieser durch ein anderes Totschlagargument oder einen anderen, (ebenso) absurden Nazi- oder allgemein Diktatorenvergleich geradezu "provoziert" wurde.
Nach dem Kausalitätsgesetz kann ein treffender Vergleich je nach Diskussionsstand durchaus auch als legitim und notwendig gelten.
Godwins Gesetz stellt also (ähnlich wie "Murphy's Law") eine pauschalisierende Beobachtung dar, die den Kontext und spezielle Umstände der jeweiligen Diskussion nicht berücksichtigt.
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Ausserdem habe ich meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Umfeld eingebracht und keinen Vergleich angestellt.
Mein Gesetz:
Zu Bemerkungen vom rechten Rand, werde ich nicht schweigen.