"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" liegt bei mir am Nachtkastl (hab's bald durch).
Es ist wirklich lesenswert, da man sich selbst mehr auf die Finger schaut und Sicherheit bei jenen Konstruktionen erlangt, über die man sich bisher schon den Kopf zerbrach.
Den gefangenen Floh (bzw. geflohenen Gefangenen) halte ich zwar für ein einprägsames, aber kein besonders gutes Beispiel, da der Großteil von uns (hoffentlich) dazu im Stande sein wird, den Kontext zu erfassen.
Aber ich denke nicht, dass sich viel ändern wird. Eventuell kauft sich wirklich der Eine oder Andere das Buch und wendet das Gelernte in weiterer Folge an, aber wir werden uns mit Sicherheit auch in Zukunft über eigenartige Standar
ts, Deppenapostrophe und andere Gustostückerl
'n, welche ihr schon beinahe gewohnt sei
t, freuen.
Liebe Grüße
-edit-
Der Link zur Kolumne von Bastian Sick:
http://www.spiegel.de/zwiebelfisch
... und zu einem netten Beispiel:
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebel...457617,00.html