wollt ich auch gerade anmerken - audi 80 B4 wurde bis längstens '95 gebaut - und nach >= 12 jahren und vermutlich nicht mehr weit unter 200tkm haben die meisten autos irgendwelche wehwehchen - hängt natürlich auch vom servicestatus ab.
der rost a.d. heckklappe war zumindest bis zum b3 ohnehin klassisch, audi haben für mich aber zumindest einen grossen vorteil: es sind wirklich zeitlos schöne autos. ein gut gepflegter 80er B4 steht heute noch schön da und ist mit klima/TDI sicher ein tolles auto.
was beim golf traurig ist: mit halbwegs guter ausstattung landest du im bereich v. 25-30k€, da gibts anderswo andere autos mit entweder mehr ausstattung od. einer grösseren klasse.
mir gefällt er, ich halte ihn für einen guten wagen mit wiederverkaufswert - aber dennoch: +/- 27 für ein auto dieser grösse ist deftig...
nochwas zu insassenschutz vs. fussgänger:
ich bin jederzeit bereit, die sicherheit meiner familie/mir selbst gegenüber höher zu stellen als die eines fussgängers!
denn das ist bei SUVs mit vergleichbarem insassenschutz (4-5 sterne) schon ein vorteil - höherer fahrerplatz, grössere knautschzonen, höhere masse -> die eigenen chancen sind im 1:1 aufprall mit einem normalen pkw mit sicherheit höher.
und zur fahrzeugwahl:
mündig darf man aber schon noch sein? jedem das seine, denn in einem solchen fall kann ich auch behaupten, dass du mit einer 5 köpfigen familie auch in einer 90m2 wohnung leben kannst, die weit weniger heizlast verursacht

bevor wir hier diskutieren, ob jemand ein auto kaufen darf, das ob seines gewichtes 8-9 statt 5-6 liter braucht, sollte man doch mal an die ami-freunde denken, die mit ihren big-blocks >20 liter und entsprechenden dreck durch den auspuff jagen.
halte auch nix von autos mit verbrauch > +/- 7 litern (D), zudem wäre eine kostenregulierung über den verbrauch die einfachste/fairste möglichkeit, wenn zugleich sämtl. andere besteuerungen/aufwendungen (nova- bzw. kfz-, mauten, vignette) fallen und zudem grundlagen f.d. pendlerpauschale geändert bzw. werte angepasst werden.