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Alt 11.01.2007, 16:21   #48
jayjay
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ich hab jetzt nicht alles gelesen, möcht aber trotzdem noch ein kurzes kommentar abgeben:

wir leben heute in einer zu ende gehenden eiszeit, folglich ist es normal, dass es eben wärmer wird. unsere temperaturaufzeichnungen beginnen im 19. jahrhundert, wir haben also - gemessen an der gesamten erdentwicklung - so ziemlich gar keine wirklichen statistischen vergleichswerte.
so ist es aber etwa erwiesen, dass es im frühmittelalter in unseren breitengraden (mitteleuropa) wesentlich wärmer war als heute: 2 ernten im jahr waren kein problem. in die selbe zeit fällt auch die besiedelung grönlands ("grünes land") oder islands durch die wikinger - mit den damaligen technischen möglichkeiten wäre bei heutigem (im vergleich dazu kaltem) klima eine besiedelung nahezu undenkbar. als 2 ernten nicht mehr möglich sind entsteht erst das straffe feudalsystem des mittelalters.

die beginnende eiszeit (im wahrscheinlich 10. jahrhundert) dürfte wahrscheinlich auch zum untergang der maya-hochkultur mittelamerikas zumindest beigetragen haben (massive ernteausfälle, wie es sie wie oben bereits geschrieben ja auch in mitteleuropa gab).

wie man also sieht unterliegt das klima einem stetigen wandel und wir leben in einer zu ende gehenden eiszeit, deren ende durch den menschen sicherlich beschleunigt wurde (zu beachten hierbei, dass etwa die luftverschmutzung in der hochzeit der industrialisierung wohl wesentlich höher war als heute!). jetzt da gross von weltuntergang zu schwafeln halte ich für groben unfug, wenngleich ich mich absolut zu vernünftigem (ökonomisch sinnvollem) umweltschutz bekenne.
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"Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat." Napoleon Bonaparte.

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