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Alt 10.01.2007, 21:40   #113
kikakater
Inventar
 
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Es sind Stakkatoschlagwortsätze, die die eigentlichen Probleme der heutigen Zeit im Zusammenleben aufzeigen sollen. Das Meiste ist auf benachteiligte Schichten gemünzt, aber beileibe nicht ausschliesslich auf Menschen mit wenig Einkommen.

Sensations-TV, wenig (Lebens-)Bildung, wenig Lebensplan, "notwendigerweise" aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erwägungen erfolgendes Partnerschafthopping (nach Seitensprüngen und mehr), oder aus Karrieregründen oder anderen "Trips".

Krisen durchstehen wie auch gemeinsam leben hat auch etwas mit .) weniger reden, .) mehr gemeinsam an einem Strang ziehen, .) Verstehen ohne Worte, .) die einem Paar eigentlich wichtigen Dinge voranbringen und .) auch mit Kommunikation über "dem Partner Unbekanntes" zu tun.

Die Beliebigkeit treibt viele ins Abseits. Genau deswegen sollte man sich ein paar fixe Punkte in seinem Leben suchen und daran festhalten und diese nach und nach weiterentwickeln und sich zu neuen Zielen aufmachen und den anderen teilhaben lassen und selber teilhaben mit Freiraum für komplett Persönliches.

"Alles nichts oder" führt zu der Zerrüttung heutzutage. Es ist keine Schande bei seinem Leisten zu bleiben. Andrerseits ist ein ausgeprägter Mangel an Weiterentwicklung auch keine Option.

Vom Mittelmaß nach Oben zu streben ohne krankhaftem Ehrgeiz bringt Erfolg. Die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern sind meines Erachtens nicht das eigentliche Problem bei gesellschaftlichen Fortentwicklungen, sondern die mangelnde Ergänzung vieler Paare.

Auch sind manche Erfahrungen nicht einfach hinnehmbar. Z.B: Daß viele Frauen es irgendwann am eigenen Leib erfahren, daß sie von ihrem Mann mehr oder weniger schwer enttäuscht sind. Ob das ein Trennungsgrund ist oder nicht hängt vom persönlichen Umfeld ab, und das lässt oft aus vielen Gründen zu wünschen übrig - hauptsächlich hängt es aber von der Frau selbst ab.

Was Männer hingegen am meisten in der eigenen Partnerschaft stört, ist das mangelnde Unterstützen der eigenen Person durch ihre Frau, das sich durch keinen Rückhalt geben oder auch durch kein Lob aussprechen konkretisiert. Das sind vielfach unausgesprochene Beziehungsdefizite, die derart oftmals gar nicht wahrgenommen werden.

Ständig reüssieren und funktionieren zu sollen schafft wenig Freiraum, um dies aufzuarbeiten. Deswegen ist eine Abstimmung der beiden "füreinander den Lebensmenschen darstellenden" Partner notwendig.
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