Hallo Philharmony,
das mit dem Bestimmen des Pin 1 ist schon richtig. Je nachdem, wo die Kerbe hinzeigt - oben (Pin1 links davon) - unten (Pin1 rechts davon) (Draufsicht). Halte Dich einfach akribisch ans Datenblatt.
Also hier ein paar Grundsätze beim Umgang mit C-Mos:
Beim Löten auf geerdete Lötspitze achten bzw. besser IC sockeln.
1.) Alle Eingänge mit 10kOhm - können bis etwa 100k Ohm sein - je nach benötigtem Logikpegel mit + oder Masse der Versorgungsspannung verbinden, denn unbeschaltet gibt es u.U. wilde Zustände bzw. kann das IC auch zu Schwingungen neigen.
2.)Falls Du verschiedene C-Mos Bausteine miteinander verbindest entfallen natürlich die sogenannten "Pull-ups (+) bzw. Pull-downs (-)" da die Bausteine i.d.R. interne Pull-ups besitzen. Es sei denn sie haben einen so genannten Open Collector Ausgang. Pull-downs hingegen sind eher unwahrscheinlich, daher offene Eingänge (also nicht direkt an ein anderes IC führende) immer mit min. 10k bis max.100k gegen Masse oder + (abhängig vom Lokigpegel!) abschliessen.
C-Mos sind hochohmige Bauteile (Meg Ohm Bereich).
Also der ATMEGA entspr. Ausgang kann natürlich direkt mit dem Eingang des z.B. 4056 / 4511 verbunden werden, da im Atmega der entspr. Abschluß gegeben ist.
Hoffe das bringt ein wenig Licht ins C-Mos Dunkel.
Gruß
Peter
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