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Alt 11.07.2001, 12:25   #38
kikakater
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Bei Cobol, wenn ich gleich voll einsteigen darf, ist es in den Firmen verpönt, MOVE ... CORRESPONDING etc. einzusetzen.

Ausbesserungsprogramme und Anbindungen (z.B. Schnittstellen) erfolgen in was wohl ? In C, wenn Firmen Cobol verwenden. Cobol wird immer mehr durch C++ abgelöst.

Das Problem mit VB ist der direkte Ansatz, keine Konstruktion, Generierung, Archivspeicherung und Prototypisierung (Templates sowie Felddaten- und Strukturdatenbank(en). Ich muß - im Prinzip - alles per Hand machen, deswegen wie vorher schon erwähnt, das unbedingte Verwenden von RAD-Systemen. Was ist ein RAD-System ? Es erlaubt das Verwenden eines sogenannten Repositorys. Dies ist eine Datenbank für Datenfelder der Applikationen und ganzer Systeme. Nur ein Beispiel ist der Name eines Kunden, Lieferanten, Auftraggebers etc. oder eine Kontonummer, Buchungsnummer eines Reisetermins bei Buchungssoftware für Reiseveranstalter usw.

Wenn sich ein Formatwechsel eines Datenfeldes abzeichnet, müsste ich von Hand bzw. durch neu zu schreibende Scripts, Programme und dergleichen nachträglich eingreifen (um den Code zu ändern). Verwende ich ein vollständiges RAD-System (Rapid Application Development System), reduziert sich die Arbeit auf eine simple Veränderung im Repository und Erstellung von Migrateprogrammen für die Datenbank(en) bzw. ISAM und reine Datendateien der jeweiligen Applikation. Einfache Veränderungen in Datenbanken geht z.B. über simples Exportieren und Importieren der Tabellendaten für eine bzw. mehrere Tabellen.

C++ hat bei der Laufzeit einen - mitunter - gewaltigen Overhead, C ist tatsächlich sehr schlank. Systeme wie SAP R/3 sind z.B. auf Cobol, C, C++ und 4GL eigene Sprache aufgebaut, mit der sich Scripts vom Kunden bzw. Betreuer schreiben lassen, wo auf die Daten der Datenbank lesend wie schreibend zugegriffen werden kann. Reines C in Entwiklergruppen einzusetzen ist fast undurchführbar. C ist für den Einzelnen wichtig, in der Gruppe ist es fast besser C++ zu verwenden, da es im Sinne von Quick & Half by Half Dirty vorgehen läßt. Es genügt den Ansprüchen der Firmen - vermeintlich. Deswegen läßt sich vereinheitlichen, daß die Kenntnis von C umfassend sein muß.

Und zu anderen Sprachen: Delphi und anderes ... warum nicht ... einfach aus Spaß an der Freud programmieren, in der Industrie ist Pascal durchaus auch geschätzt, Fortran etc. ... es wird schon verwendet, aber das Hauptaugenmerk liegt auf C++ für technische und Cobol für kaufmännische Anwendungen. C ist Grundstock für das richtige Anwenden von nachteilbehafteten Sprachen, wie C++ es nunmal darstellt. Die Masse wird in C++ und Java entwickeln, das steht bis zur nächsten Evolutionsstufe für mich fest. Dann kommt halt etwas anderes. Ich würde trotzdem mich in C ausbilden lassen, C++ erst danach intensiver betreiben.

cu
Kikakater
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