Zitat:
Original geschrieben von pc.net
allerdings: es ist schon oft vorgekommen, dass ein großer einen erfolgreichen kleinen übernommen hat und der kleine durch die managementänderungen des großen nicht mehr erfolgreich war, weil das erfolgreiche team bewußt unterwandert bzw. aufgeteilt wird ... betriebskultur und -klima gehen den bach runter - schließlich verlassen viele den betrieb, da sie keine freude mehr an der arbeit/den kollegen haben (mobbing) und irgendwann ist keiner mehr da, der ursprünglich für den erfolg verantwortlich war ...
die neuen mitarbeiter setzen sich einerseits ins gemachte nest, haben aber keine ahnung von den abläufen ...
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so einfach ist das nicht.
auf der einen seite wurde viel geld investiert und da ist natürlich auch die verantwortung da, das unternehmen zu leiten.
auf der anderen seite sind selbstverständlich berechtigte befürchtungen, aber auch "besitz-ansprüche", die absolut nicht in ordnung sind.
den vorwurf "mobbing" würde ich hier überhaupt nicht hinschreiben, weil wir reden hier von einem strafrechtlich relevanten tatbestand.
viele leute sagen ja schon "mobbing" dazu, weil sie sich selbst in machtkämpfe und widerstände verstricken.
und nur weil "die anderen" nicht mitmachen, wird man dann gemobbt.
aber was man selbst zum "krieg" beigetragen hat, das sagen sie ja nicht.
und wenn der neue eigentümer unfähig ist, dieses unternehmen richtig zu leiten, dann ist es natürlich sehr tragisch.
aber auf der anderen seite kann niemand anderer diese verantwortung übernehmen.
so ist das gesetz der freien marktwirtschaft.
stell dir vor was das heissen würde, wenn wir alle beamte wären.
dann hätten wir den kommunismus und hätten nicht mal mehr was zu essen.
weil sowas funktioniert nur, wenn man im hintergrund die freie marktwirtschaft hat, die solche geschützten bereiche finanziert.
mit allen vor- und nachteilen.