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21.08.2006: SES Astra: Gebühr ist an Smartcard gekoppelt - nicht an Receiver
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Der Satelliten-Anbieter SES Astra will seine umstrittene Digital-TV-Gebühr in Höhe von 3,50 Euro pro Smartcard und nicht pro Digital-Receiver erheben.
"Da die Freischaltung pro Smartcard notwendig ist, wird die Technikpauschale pro Smartcard erhoben", sagte Astra-Sprecher Markus Payer der SAT+KABEL nach mehrfacher Anfrage. Allerdings werde es für mehrere Karten pro Haushalt "attraktive Vergünstigungen" geben. Man wolle keine Receiver vertreiben, sondern nur Smartcards. Zuvor waren Gerüchte laut geworden, wonach künftig jeder "Dolphin"-zertifizierte Digital-Receiver kostenpflichtig sein könnte.
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21.08.2006: Astra-Verschlüsselung: Medienwächter kritisiert Ablenkungsmanöver
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"Statt transparent zu machen, wie viel von der geplanten Gebühr den privaten Sendern zugute kommt und wie es verteilt wird, werden leider bisweilen Argumente wie der Signalschutz und der Vergleich mit dem Kabel in den Vordergrund gestellt", sagte Hege dem Branchendienst "Funkkorrespondenz" (aktuelle Ausgabe). Ein Vergleich mit dem Kabel hinke aber: "Schließlich bezahlen die Haushalte, die Fernsehen per Satellit beziehen, im Unterschied zu den Kabelhaushalten die gesamte Empfangsinfrastruktur, und Astra hat jahrzehntelang damit geworben, dass man durch den Satellitenempfang ja gerade die Kabelgebühren spart", erklärte der Medienwächter.
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21.08.2006: Heftiger Gegenwind für DVB-T-Start in Österreich von Privatsendern
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Der VÖP forderte auf einer Tagung in Wien am Montag morgen unter anderem eine unabhängige, unbeeinflusste Programm- und Betriebsgesellschaft für das DVB-T-Fernsehen und im digitalen Radio, einen diskriminierungsfreien Zugang für private Rundfunkveranstalter und eine Entflechtung des gesellschaftsrechtlichen Verbundes von öffentlichrechtlichem ORF und der Infrastrukturgesellschaft.
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23.08.2006: Astra-Verschlüsselung: Details zur Digital-TV-Gebühr Ende August
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http://mediasite.prag.webspace24.de/index.htm
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Der Satellitenbetreiber SES Astra will auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin (1. bis 6. September) die Pläne zur geplanten "Dolphin"-Plattform und der umstrittenen Satellitengebühr für Digital-TV konkretisieren. Wie der Branchendienst "inside-digital.de" berichtet, werde das Unternehmen bereits einen Tag vor dem Auftakt der Messe über aktuelle Entwicklungen informieren. Insider vermuten, dass auch weitere Vertragsabschlüsse mit Privatsendern bekannt gegeben werden könnten. Bislang haben die RTL Group und MTV entsprechende Verträge abgeschlossen. Die Sendergruppe ProSiebenSat.1, der TV-Sender "Das Vierte" und weitere Sender verhandeln aktuell mit Astra über eine Verschlüsselung. Lediglich einige wenige Privatsender wie der Shoppingsender QVC, der Filmkanal Tele 5 oder der Spielesender Giga Digital, haben bisher ein Engagement auf der "Dolphin"-Plattform abgelehnt oder zeigen derzeit kein Interesse an einer Verschlüsselung ihrer TV-Signale. Sowohl SES-Astra-Chef Ferdinand Kayser und "Dolphin"-Chef Wolfgang Keuntje sowie Astra-Deutschland-Chef Wolfgang Elsäßer wollen gemeinsam den zukünftigen Weg aufzeigen, berichtet "inside-digital.de" weiter.
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