hi peter,
ich denke der schlüssel zu einem "sauberen" non-precision approach liegt darin, möglichst frühzeitig in full landing config zu sein, um sich auf den rest konzentrieren zu können. am beispiel des LLZ-DME RWY 33 (EDDH) mache ich es wie folgt:
- anflug aus 3000 fuss höhe
- rechtzeitig alle navaids rasten, die für den anflug wichtig sind (also IHHN mit 109.90 auf NAV1, kurs rasten, ALF mit 115.80 auf NAV2 ... im stand-by-feld beider NAV's wird HAM mit 113.10 gerastet für den fall des missed approaches ... und natürlich nicht das ADF vergessen ... also GT mit 323 rein ... auch für den fall des missed approaches)
- ebenso rechtzeitig solltest du vor erreichen von SOSAX in full landing config sein ... gear down, flaps 30 (piste ist lang genug), auto brakes set, spoilers armed und mit approach speed fliegen (vref + windzuschlag)
- für den anflug nutzt du die LOC-funktion des AP's und sinkst ab SOSAX mit vertical speed (vert spd) den du entsprechend ground speed für einen 3° sinkflug einstellst ... faustformel GS × 5 = sinkrate in fuss. im altitude-fenster stellst du 500 fuss ein, denn tiefer darfst du fast nicht gehen (470 füsse).
- während du sinkst, checkst du, ob dein sinkflug passt ... sprich: ob du bei den entsprechenden entfernungen zu ALF in der richtigen höhe bist. wenn nicht, dann vert spd entsprechend adjustieren.
- bei 7.0 DME ALF wirfst du die stopp-uhr an und lässt sie laufen ...
- wenn du auf 500 füssen angekommen bist, die piste aber noch nicht siehst, fliegst du auf dieser höhe bis 0.9 DME ALF weiter. solltest du bis dahin die piste immer noch nicht sehen, gibt's nur eins: gase wieder rein und missed approach procedure abfliegen. die stopp-uhr zeigt jetzt ca. 2:30 an ...
mehr ist's eigentlich nicht.
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