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Alt 17.07.2006, 20:57   #10
Androctonus
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@Jü
Irgendwie schon kurios: Du erwähnst heute die Sollfahrttheorie und erst gestern versuchte ich, diese mal „geruhsam“ am Abend im FS zum ersten mal durchzuführen .

Ich weiß darüber eigentlich nur soviel, wie Du auch in Deinem Satz formulierst: Schnellstmöglichst das Saufen durchqueren und wieder in den Aufwind gelangen.

Ich hatte mich bei Borghorst schön auf etwas über 2000 Meter hochgekurbelt und versuchte nun, nach Dorsten zu fliegen. Auf dem Weg nach Dorsten geriet ich in ein wirklich böses Saufen (über 5m/sec. Sinken). Erst dachte ich, wird schon gut gehen, hast ja genug Höhenreserve. Also Stick nach vorne und schnell durch. Allerdings wollte das Saufen partout nicht aufhören. Als der Zeiger schließlich die 1000 Metermarke unterschritt, wurde ich ernstlich unruhig (zumal ich an Deine Worte denken musste, wie schwierig ein Holzsegler im Gelände zu bergen ist ).

Ich fand bei 800 Meter Höhe dann doch noch einen fitzeligen Bart und astete mich mit viel Mühe wieder auf Höhe.

Irgendwie hatte/habe ich den Eindruck, als hätte ich mich durch die Reaktion „Stick nach vorne“ erst richtig in ein Sinken „gebohrt“ und erst dadurch einen so massiven Höhenverlust begünstigt?! Normalerweise war ich in einer Höhe ab 2000 Meter vor bösen Überraschungen bisher immer verschont geblieben.

Zur Zeit neige ich daher doch eher wieder dazu, die Sinkrate nicht zu stark ansteigen zu lassen, also Stick eher ein bisschen zu mir (wobei ich aber doch ein wenig den Eindruck habe, dass die Abwinde sich ziemlich unbeeindruckt in bezug zu meinem Anstellwinkel verhalten). In wieweit der FS überhaupt solch eine Situation korrekt wiedergibt, steht auf einem anderen Blatt. Zumindest bin ich von den bisherigen Flügen doch sehr beeindruckt und angenehm überrascht .


Holm- und Rippenbruch,
Andreas
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